Anna Sobl überzeugt - Deutsche Mannschaftsmeisterschaften in der Oberliga

Beim Skat einen Grand „ohne Vier“ zu spielen, kommt einem fast unmöglichen Unterfangen gleich. Ähnlich muss es beim Schwimmverein Schwäbisch Gmünd am Wochenende Martin Rademacher gegangen sein, als die zweite Runde der Deutschen Mannschafts-Meisterschaften in der Oberliga Baden-Württemberg und der Württemberg-Liga anstand. Kaum meldete sich ein Akteur bei seinem Trainer wieder zurück, fiel in den Tagen zuvor gleich wieder einer aus. Besonders hart traf die Mannschaft der Ausfall von Denise Lachnit und Nina Pichler bei den Frauen, die noch vor einer Woche bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen mit guten Leistungen über die Bruststrecken überzeugen konnten. Da auch Selina Thomas und Carina Matussek als Stützen des Frauen-Teams flach lagen, musste er in Leonberg gleich ein Quartett ersetzten, das gut und gerne 1 000 Punkte und mehr hätte einfahren können.
„Unter diesen Umständen haben wir das Beste aus der Situation gemacht“, meinte Martin Rademacher. Mit 37 026 Zählern landete man im Oberhaus des Landes auf Rang vier. In Bestbesetzung hätte man dem Spitzentrio TV Bad Mergentheim (38 394), SK Sparta Konstanz (38 269) und SSV Ulm 1846 (38 021) durchaus Paroli bieten können. Statt 18 972 Punkte wie in der Vorrunde kamen die Gmünderinnen auf 18 054 und tauschten mit den „Spatzen“ den Platz. Allerdings hatte man Anna Sobl wieder mit von der Partie, die mit 3 439 Zählern nicht nur klar die meisten Punkte in ihrer Mannschaft sammelte, sondern mit einem SVG-Vereinsrekord von 9:17,65 Minuten über 800m Freistil überzeugen konnte. Dabei verbesserte sie die bisherige Marke um 2,20 Sekunden. Zwar hatte sie noch krankheitsbedingten Trainingsrückstand, doch auch ihre Leistungen über 100m (1:01,34 Minuten), 200m (2:08,82 Minuten) und 400m Freistil (4:32,32 Minuten), sowie 200m Brust (2:50,62 Minuten) machten deutlich, wie wichtig die 16 Jahre alte Schülerin für die Mannschaft ist.

Fünfmal im Einsatz

Ebenfalls fünfmal im Einsatz war Yanah Elser, die auf 2 793 Punkte kam und dabei nicht unbedingt ihre Spezialstrecken zu absolvieren hatte. 28,98 Sekunden über 50m Freistil, 1:21,96 Minuten über 100m Brust, sowie 1:12,04 Minuten über 100m, 2:36,51 Minuten über 200m und 5:33,10 Minuten über 400m Lagen waren dabei ihre Marken. Ebenfalls fünfmal im Einsatz war Nadja Schiek, die 2 717 Punkte sammelte und sich in guter Form zeigte. Sie hatte die 50m (29,48 Sekunden), 100m (1:02,66) und 200m Freistil (2:18,24 Minuten), sowie die 50m (32,75) und 100m Schmetterling (1:13,68 Minuten) in ihrem Programm. Bei vier Rennen kam Christina Rollny auf 2 166 Punkte, die es für eine gute Vorstellung über 50m (33,03 Sekunden) und 200m Rücken (2:38,28 Minuten), sowie 200m (2:44,11 Minuten) und 400m Lagen (5:37,13 Minuten) gab.

Ausfälle kompensieren

Isabell Vester, die vor allem die Ausfälle über die Bruststrecken kompensieren sollte, kam auf 1 993 Zähler und war neben die 200m Schmetterling (2:55,06 Minuten) über 50m (37,12 Sekunden), 100m (1:21,83 Minuten) und 200m Brust (2:59,50 Minuten) im Einsatz. Dreimal Schmetterling über 50m (32,00 Sekunden), 100m (1:12,38 Minuten) und 200m (2:49,13), sowie 100m Lagen (1:14,69 Minuten) war die Aufgabe für Anna Schuler, die dafür 1 904 Zähler erhielt. 1 655 steuerte Isabel Mansel mit 34,11 Sekunden über 50m, 1:13,59 Minuten über 100m und 2:35,37 Minuten über 200m Rücken bei. Stefanie Miller hatte die 400m (4:59,09 Minuten) und 800m Freistil (10:06,20 Minuten), sowie die 50m Brust (39,57 Sekunden) im Programm und kam dabei auf 1 563 Punkte.
Nur einmal im Wasser war Nadine Rollny, die während der Woche noch krank war und die 100m Rücken in 1:11,95 Minuten zurück legte, was 585 Punkte einbrachte.


09.12.09


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