Karolinger Schwimmfest - L1 und Perspektivteam Mädchen

32 Vereine ließen das 13. Internationale Karolinger Schwimmfest des VfL Waiblingen am vergangenen Wochenende zu einer Großveranstaltung mit mehr als 3400 Meldungen werden.

Mit dabei der Schwimmverein Gmünd mit Teilnehmern der Leistungsgruppe 1 sowie dem neu gegründeten Perspektivteam Mädchen und einer Gruppe D-Jugendlicher.

Mit elf Siegen, sieben zweiten und sechs dritten Plätzen konnten die Gmünder Trainer sehr zufrieden sein, befindet sich vor allem die 1. Mannschaft mitten im Aufbautraining für die anstehende Wintersaison mit harten Ausdauereinheiten im Wasser und Krafttraining an Land, die den Aktiven, so Trainer Bernd Schabel „merkbar in den Knochen steckten“.  Bei diesem ersten Leistungstest nach fast 12 Wochen Wettkampfpause sollten die erzielten Zeiten weitaus mehr an Bedeutung haben als die Platzierungen, ging es doch bei den meisten der Gmünder Teilnehmern darum die Qualifikationsnormen für die anstehenden Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften Mitte November in Neckarsulm zu schaffen.

Dass dies Vielen auf der 25 m Bahn in Waiblingen gelungen ist zeigt, dass die Saisonvorbereitung gut war und ihre Früchte trägt. Es waren bereits einige bemerkenswerte Leistungen zu verzeichnen, die für den weiteren Verlauf der Saison berechtigte Hoffnungen auf gute Zeiten zu lassen.

Erfolgreichster Einzelteilnehmer des Gmünder Teams war der nur am Samstag startende Philipp Dalferth. Bei seinen 5 Rennen schrammte er jeweils nur knapp an seinen Bestzeiten vorbei. Zweimal Platz zwei belegte er über 50 m Schmetterling in 0:27,56 Min. und über 100 m Freistil in 0:54,05 Min.,womit er sich für den Endlauf der besten Sechs qualifizieren konnte. Dort war dann leider keine

Steigerung mehr möglich. In 0:54,41 Min. wurde er Sechster. Als Dritter im Jahrgang 2001 kam Philipp über 50 m Schmetterling in 0:28,44 Min. ins Ziel, während er über 100 m Lagen auf dem undankbaren vierten Platz landete.

Yannik Kohleisen, Jahrgang 2003, konnte die 200 m Lagen in sehr guten 2:23,26 Min. gewinnen. Ein sehr gutes Rennen schwamm er über 100 m Brust die er mit einer neuen  Bestzeit von 1:15,10 Min.  auf Platz zwei beendete.

Überhaupt wusste die Brustschwimmerflotte Fabian Blessing, Tommy Schabel und Hanna Fuchs mit Bestzeiten oder Zeiten knapp darüber zu gefallen.

Fabian Blessing konnte auf der 50 m Brustsprintstrecke  in 0:32,78 Min. auf Platz drei schwimmen. Eine neue Bestzeit erzielte er über 100 m Lagen in 1:08,13 Min.. Gut auch die 0:57,94 Min. über 100 m Freistil.

Die besten Leistungen von Tommy Schabel waren die 0:33,25 Min. (Platz 5) über 50 m Brust und die 1:09,26 Min. über 100 m Lagen, die neue persönliche Bestzeit  bedeuteten.

Hanna Fuchs brachte das Kunststück fertig in vier von fünf Rennen Bestzeiten zu schwimmen. Ihre beste Platzierung war Rang vier im Jahrgang 2002 über 200 m Brust in 2:54,51 Min. Die Plätze sechs und acht belegte sie über 100 m Brust (1:20,33 Min.) und 200 m Lagen (2:45,15 Min.).

Schöne Bestzeiten erzielte Hannah Hägele über die 50 m Rücken in 0:33,26 Min. (Platz vier) und 1:11,47 Min. auf der 100 m Rückendistanz, wo sie als Dritte ihres Jahrgangs 2002 ins Ziel kam. Neben ihrer drei Jahre jüngeren Schwester schwimmend entschied sie dieses „Familienduell“ über 50 m Schmetterling in 0:32,27 Min. und Platz vier für sich.

In seinen fünf Rennen wusste Alexander Kölbel vor allem über die 100 m und 200 m Rücken durch persönliche Bestzeiten von 1:09,39 und 2:29,00 Min. zu gefallen. 

Lena Talgner verpasste zweimal als Vierte über 50 m Freistil (0:29,10 Min.) und 200 m Lagen (2:41,94 Min.) einen Medaillenrang. Über 50 m Schmetterling (0:32,82 Min.) und 100 m Freistil (1:02,75 Min.) schrammte sie nur knapp an ihren Bestzeiten vorbei.

Zweimal durfte sich Dylan Hedrich über neue Bestzeiten (100 m Freistil 1:04,74 Min. und 200 m Lagen 2:41,07 Min.), während Julia Barth und Chiara Urlo in ihren Rennen nicht an schon geschwommene Zeiten heran kamen.

Von dem neu gegründeten Perspektivteam Mädchen, das in zwei bis drei Jahren den Kern der ersten Mannschaft bilden soll, waren die Fuchs-Zwillinge, Jahrgang 2005, am erfolgreichsten in Waiblingen.

Beide konnten in allen ihren fünf Rennen neue persönliche Bestzeiten schwimmen. Marie stand als Siegerin über 50 m Schmetterling (0:31,86 Min.), 200 m Brust (2:50,72 Min.) und 200 m Lagen auf dem obersten Treppchen. Die 2:33,59 Min. über 200 m Lagen bedeuteten zudem einen neuen Altersklassenrekord für den Schwimmverein Gmünd. Im Jahrgangsfinale der C-Jugend welches sie über 50 m Schmetterling erreichte musste sie trotz Steigerung gegenüber dem Vorlauf auf 0:31,72 Min. mit Platz zwei zufrieden geben.

Anders machte es ihre Schwester Paula. Als zweite der Jahrgangswertung über 50 m Rücken (0:33,48 Min.) steigerte sie sich im Endlauf der besten Sechs auf beachtliche 0:32,83 Min. und gewann dieses Finale. Ein souveränes Rennen schwamm Paula über 200 m Rücken. Bei 2:26,97 Min. blieben die Uhren stehen. Damit blieb sie erstmals unter 2:30 Min. und verbesserte ihre bisherige Bestmarke um mehr als vier Sekunden. Ihre schon gute Form bewies sie mit 1:11,80 Min. über 100 m Schmetterling (Pl. 2) und auf der 100 m Rückenstrecke in 1:10,85 Min. (Pl. 3). 

Lena Hägele konnte über 50 m Schmetterling (0:32,71 Min.) ebenfalls in den Endlauf schwimmen. Dort steigerte sie sich als Vierte nochmals auf gute 0:32,51 Min. Zwei Bestzeiten erzielte Lena über50 m und 100 m Freistil in 0:30,66 Min. und 1:08,67 Min.  

Gut in Form konnte Kathrin Stotz in Waiblingen ebenfalls in allen ihren Rennen neue Bestzeiten schwimmen. Ihre 2:41,42 Min. über 200 m Lagen reichten zum Gewinn der Bronzemedaille beim Jahrgang 2005. Ganz besonders freuten sich jedoch ihre Trainer Dany Fuchs und Peter Stich über die 2:45,88 Min. (Pl. 8) über 200 m Rücken, womit sie den Beweis ablieferte nicht nur Brust schwimmen zu können.

Auch Ida Schneider zeigte sich schon auf gutem Leistungsstand mit Bestzeit über 50 m Schmetterling. In 0:33,66 Min. Mit ihren Zeiten über 100 m Schmetterling (1:14,77 Min.) sowie 50 und 200 m Freistil (0:30,53 Min. und 2:23,86 Min.) lag sie nur knapp über ihren bisherigen Bestleistungen.

Jeweils zwei Bestzeiten konnten Lilly Nowara und Leonie Pfisterer, beide Jahrgang 2003, erzielen. Die 50 m Rücken und 200 m Lagen legte Lilly in 0:33,96 Min. und 2:52,96 Min. zurück.

Leonie Pfisterer steigerte sich übe 50 m Schmetterling auf 0:32,89 Min. und 200 m Freistil auf 2:22,52 Min.

Sarah Blessing, ebenfalls neu im Perspektivteam Mädchen, konnte in ihren Rennen über 50 m Brust(0.37,63 Min.), 50 m Freistil (0:31,30 Min.) sowie über den je 100 m Brust (1:23,49 Min.) und Lagen(1:18,44 Min.) noch nicht ganz an ihre bisherigen Bestzeiten heran kommen.

Fünf Rennen, vier Bestzeiten! Damit wurde Flora Talgner für ihren fleißigen Trainingseinsatz der letzten Wochen belohnt. Ihre besten Leistungen waren die 2:45,66 Min. (Pl. 11) über 200 m Lagen und die 1:16,63 Min. auf der ungewohnten, jedoch sehr schön geschwommenen Strecke über 100 m Rücken.

Die jüngsten im Team, Leonie Riedel, Mila Funk und Leni Frank bewiesen mit Bestzeiten in allen ihrenRennen, dass sie nicht zu Unrecht ins Perspektivteam aufgenommen wurden.

Obwohl noch keine Plätze auf dem Siegerpodest erreicht wurden, lassen ihre Leistungen Hoffnungen für die Zukunft zu. Die besten Leistungen von Leni Frank waren die 3:03,38 Min. über 200 m Lagen und 1:23,43 Min. über 100 m Rücken.  Bei Mila Funk waren es die 0:37,51 Min. über 50 m Schmetterling und die 1:13,84 Min. die begeisterten, während Leonie Riedel über die 200 m Lagen mit einer Verbesserung um mehr als 10 Sek. und ihren schönen Schwimmstil überzeugte.


18.10.18


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