Württ. Kurzbahnmeisterschaften Neckarsulm Aktive - Noah Bez, Patrick und Philipp Dalferth Meister

Bei den württembergischen Kurzbahnmeisterschaften in Neckarsulm gab es für den SV Gmünd drei Titel in der offenen Aktivenwertung.

Die württembergischen Kurzbahnmeisterschaften am vergangenen Wochenende im AQUAtoll in Neckarsulm wurden zu einer schier erdrückenden Machtdemonstration der heimischen Sport-Union. Das mit deutschen Top-Athleten gespickte Team um Trainer Hannes Vitense sicherte sich in der offenen Wertung von 42 möglichen Titeln sage und schreibe 33. Dabei war der Ex-Gmünder Henning Mühlleitner nach einer Knieoperation gar nicht am Start. Dem Schwimmverein Gmünd blieben wie dem VfL Sindelfingen nur drei Goldmedaillen bei den Aktiven. Etwas besser sah es in den Altersklassenwertung (Geburtsjahrgänge 1999 bis 2008) für den SVG aus. Da konnten sich die Gmünder immerhin über 13 württembergische Meisterschaften freuen.

Etwas überraschend holte sich Philipp Dalferth den Meistertitel über 200 m Freistil in 1.54,32 Minuten. Dazu wurde der 17-jährige Gmünder noch viermal württembergischer Altersklassenmeister (2001) – über 200 m Lagen in der persönlichen Bestzeit von 2.11,74 Minuten (Platz 4 in der offenen Wertung), über 100 m Freistil in ebenfalls neuem Hausrekord von 52,98 Sekunden (Platz 5 im Finale der offenen Klasse), über 400 m Freistil in 4.06,65 Minuten (Rang 4 offene Wertung) und eben über die 200 m Freistil.

Patrick Dalferth (Jahrgang 1999) schnappte sich über 50 m Rücken mit einer souveränen Vorstellung im Finale die Goldmedaille. Nach starken 26,61 Sekunden schlug er deutlich vor Jörn Frerichs vom SV Waiblingen (27,20) an. Über 200 m Rücken wurde Patrick Dalferth Vizemeister in 2.07,22 Minuten hinter dem Sindelfinger Marc Nüter (2.05,78), das Finale über 100 m Rücken beendete er in 58,03 Sekunden als Dritter. In diesen beiden Disziplinen kam er in der Juniorenklasse ebenso auf den ersten Platz wie über 100 m Freistil in 52,89 Sekunden (Platz 7 im Aktivenfinale).

Noah Bez (Jahrgang 1998) setzte sich mit einem fulminanten Start-Ziel-Sieg die Krone in der Königsdisziplin 100 m Freistil auf: Nach 50,23 Sekunden ließ er den Ravensburger Fabian Schneider (51,08) klar hinter sich. Bereits im Vorlauf war Noah mit persönlicher Bestzeit von 50,20 Sekunden der Schnellste. Trotz Bestzeit von 55,35 Sekunden musste sich der Gmünder Sprintspezialist über 100 m Schmetterling mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben – der Neckarsulmer Nationalmannschaftsschwimmer Daniel Pinneker (53,68) war deutlich schneller. Auch über 50 m Freistil gab es für Noah Bez nach 23,07 Sekunden Silber; Fabian Schneider drehte in diesem Finale den Spieß um und war in 22,92 Sekunden einen Handschlag vor dem Gmünder an der Zielwand. Seine Medaillensatz komplett machte Noah Bez mit zwei dritten Rängen über 50 m Schmetterling (25,38 Sekunden) und über 100 m Lagen in neuer Bestzeit von 57,96 Sekunden.

SVG-Neuzugang Max Luca Schenke (2002), der mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Hannes von der SV Region Stuttgart kam, zeigte seine Ausdauerqualitäten über 1500 m Freistil. Über die „lange Kante" kletterte er in der offenen Klasse nach der neuen persönlichen Bestzeit von 16.19,34 Minuten als Dritter aufs Podest; auf dem Weg dort hin verbesserte er seine Hausrekorde über 400 m Freistil und 800 m Freistil. Der Vielstarter belegte in der Jahrgangswertung damit den zweiten Rang. Eine weitere Silbermedaille erkämpfte er sich über 100 m Brust (1.09,94 Minuten). Über 200 m Lagen (2.16,69), 100 m Lagen (1.03,57) und 200 m Freistil (1.59,96) wurde er zudem mit Bronze dekoriert.

Bei seinem einzigen Start in Neckarsulm präsentierte sich Tommy Schabel in Topform: Im Jahrgang 2002 gewann er die 50 m Brust in neuer Bestzeit von 31,82 Sekunden. Fabian Blessing wurde in seinem Jahrgang 2000 zweimal Vizemeister – mit toller Bestzeit von 1.08,83 über 100 m Brust und mit 2.32,68 über die doppelt so lange Strecke.

Zwar ohne Medaillen, dafür aber mit persönlichen Bestzeiten überzeugten bei den Jungs noch Marc Schneider (2000) mit 26,75 Sekunden über 50 m Schmetterling und Tom Gudehus (2002) mit 2.22,44 Minuten über 200 m Rücken.

Die Gmünder Mädchen der Leistungsgruppe 1 schafften bei einem großen Teilnehmerfeld insgesamt neun Podestplätze in den Jahrgangswertungen. Katharina Bopp (2000) griff zweimal erfolgreich nach Silber – über 50 m Freistil in 27,77 Sekunden und über 100 m Freistil in 1.00,31 Minuten. Auch die gleichaltrige Anne-Lisa Barth wurde zweifache Junioren-Vizemeisterin und zwar über 100 m Brust (1.18,93 Minuten) und über 200 m Brust (2.50,7 Minuten). Julia Stegmaier (2001) stieg über 100 m Brust nach 1.16,68 Minuten als Zweite aus dem Wasser; zudem steigerte sie ihre Bestzeiten über 200 m und 400 m Freistil auf 2.18,18 bzw. 4.52,64 Minuten. Lena Talgner unterbot mit 4.58,08 Minuten über 400 m Freistil die Fünfminutengrenze und belohnte sich mit der Silbermedaille. Zwei Bronzemedaillen verdiente sich Hannah Hägele (2002). Dabei verbesserte sie sowohl über 50 m Rücken (32,91 Sekunden) als auch über 100 m Rücken (1.11,35 Minuten) ihre persönlichen Bestleistungen. Hanna Fuchs (2002) schaffte nach 34,92 Sekunden über 50 m Brust ebenfalls den Sprung auf den dritten Podestplatz; das blieb ihr über 100 m und 200 m Brust trotz neuer Bestzeiten von 1.17,38 und 2.52,86 Minuten knapp verwehrt.


22.11.18


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