Erfolgreicher Nachwuchs bei den Württ. Kurzbahnmeisterschaften in Neckarsulm

25 Medaillen ergatterten sich die Gmünder Nachwuchsschwimmer der B – C- und D-Jugend bei den am vergangenen Wochenende im Neckarsulmer AQUAtoll Sportbad stattgefundenen Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften. 4 Siege, 9 zweite und 12 dritte Plätze war die Bilanz der Gmünder, zu denen noch je eine Silber- und Bronzemedaille in der Mehrkampfwertung der Jahrgänge 2007 kam. Trotz der erfreulichen Erfolge und der vielen geschwommenen persönlichen Bestzeiten sowie der erzielten 11 neuen Alterklassenrekorde für den Bereich des Schwimmverein Schwäbisch Gmünd mussten die verantwortlichen Gmünder Trainer feststellen, dass die Dominanz der Neckarsulmer Sportunion im größer wird und die anderen württembergischen Vereine nur noch um die Plätze hinter den Neckarsulmern schwimmen können, wobei auch die Clubs aus Sindelfingen, Reutlingen/Tübingen und Cannstatt beachtliche Fortschritte machen.

Herausragender Gmünder B-Jugendschwimmer war der von der SG Region Stuttgart gekommene, zum ersten Mal bei Meisterschaften für den Schwimmverein Gmünd startende Hannes Schenke. In sieben Rennen am Start, konnte der vielbeschäftigte Freistilspezialist des Jahrgangs 2004 die 50 und 100 m Freistil in persönlichen Bestzeiten von 0:26,14 und 0:56,11 Min. gewinnen. Bei seinen ebenfalls siegreichen Rennen über die 200 und 400 m Freistil stellte er in 2:01,08 und4:15,46 Min. neue Altersklassenrekorde auf. Von seinen vielen Starts etwas müde kam er auf den 1500 m Freistil in 17:29,27 Min. (ebenfalls AKR) auf den zweiten Platz, während er die 200 m Lagen als Vierter seines Jahrgangs beendete. In acht Rennen am Start konnte das Gmünder Eigengewächs Yannick Kohleisen immerhin fünf Mal aufs „Stockerl“ steigen. Vizemeister wurde er in den Rennen über 100 und 200 m Brust mit persönlichen Bestzeiten von 1:13,28 Min. und 2:37,94 Min.  Einen weiteren unerwarteten zweiten Platz erkämpfte er sich auf der kurzen 100 m Lagenstrecke in 1:03,40 Min. Seine gute Form bewies Yannick mit den dritten Plätzen beim Jahrgang 2003 auf der 200 m Lagendistanz (2:18,07 Min.) und über 200 m Rücken in 2:16,09 Min.

Zwei Rennen, zwei Medaillen war die stolze Bilanz des noch D-Jugendlichen Max Maier, der die 50 m Brust in 0:37,51 Min. in neuem Altersklassenrekord und die 100 m Brust, ebenfalls mit Bestzeit in 1:23,35 Min. zurück legte und damit beim Jahrgang 2006 zwei Silbermedaillen gewinnen konnte. Felix Strampfer mit 10 Jahren jüngster Gmünder Teilnehmer musste sieben Rennen bestreiten und konnte dabei auf der langen 200 m Bruststrecke in 3:30,49 Min. als Dritter aufs Siegertreppchen steigen. Auch Lenny Kientz hatte sich für sechs Rennen qualifiziert und konnte zweimal neue Bestzeiten schwimmen und dabei wertvolle Erfahrung sammeln.

Alexander Kölbel bestritt die 200 und 400 m Freistilrennen bei denen er in 2:13,83 Min. und 4:39,52 Min. jeweils neue persönliche Bestzeiten aufstellen konnte, ebenso wie Dominik Abele (Jg. 2007) der in 0:32,03 Min. die 50 m Freistil als Siebter zurück legte.

Die Gmünder Mädchen, bei den württembergischen Freiwassermeisterschaften mit mehreren Titel noch erfolgsverwöhnt, konnten auf der 25 m Bahn des Neckarsulmer Sportbades zwar mehrere Medaillen, jedoch diesmal keinen Titel gewinnen.

Jeweils auf drei Podestplätze kamen die Fuchszwillinge Marie und Paula. Vizemeisterin wurde Marie beim Jahrgang 2005 mit Altersklassenrekord über die 50 m Freistil in 0:28,54 Min. Ebenfalls neue Bestzeit konnte Marie als Dritte über 200 m Brust in 2:48,53 Min. schwimmen. Pech hatte war es, dass sie über 200 m Lagen um zwei hundertstel Sekunden geschlagen nur Vierte wurde. Paula Fuchs schwamm auf der langen, kräftezehrenden  400 m Lagenstrecke in 5:25,89 Min.einen neuen Altersklassenrekord, der jedoch nur einen Lauf bestand hatte, ehe er von ihrer Schwester Marie auf gute 5:22,01 Min. verbessert wurde, womit sie die Bronzemedaille gewann. Immer näher an die 1:10 Grenze kommt Paula Fuchs über 100 m Rücken. In Bestzeit von 1:10,,21 Min. wurde sie Dritte, ebenso wie mit ihren 2:27,25 Min. auf der langen 200 m Rückenstrecke. Einen weiteren dritten Platz erschmetterte sie sich über 100 m in 1:12,27 Min.

Pech hatte Marlene Wendel als sie beim 50 m Rückenstart abrutschte und somit eine bessere Zeit als die 0:34,05 Min. verpasste. Besser machte sie es dann bei den 100 m. Hier konnte sie in 1:10,91 Min.éine neue Bestzeit und auf Platz 4 schwimmen. Auch auf der langen 200 m Rückenstrecke gelang Marlene eine schöne Verbesserung auf 2:33,89 Min., was immerhin zum dritten Platz beim Jahrgang 2004 reichte. Zwei tolle Rennen schwamm Lena Talgner. Mit 5:01,01 Min. über 400 m und Bestzeit ging sie bei den 800 m Freistil „um die Ecke“ um am Ende in sehr guten 10:13,13 Min. als Dritte ihres Jahrgangs 2003 anzuschlagen. Erstmals unter 5 Min. blieb sie über 400 m in 4:59,73 Min. (Pl. 8).

Kathrin Stotz, Jg. 2005, präsentierte sich in Neckarsulm in hervorragender Form und schwamm bei allen ihren Einsätzen neue Bestzeiten. Fast 5 Sekunden steigerte sie sich über 100 m Brust auf 1:20,93 Min. (Platz 5).  Vierte wurde sie über 200 m Brust in 2:54,99 Min. während sie auf der langen 400 m Lagendistanz in 5:48,85 Min. als Sechste ins Ziel kam.

Trotz starker Erkältung ging Lena Hägele fünf Mal an den Start. Bestzeiten waren nicht zu erwarten. Dennoch konnte sie über 50 m Schmetterling in 0:32,10 Min. als Vierte ins Ziel kommen. In vier von sechs Rennen erzielte Ida Schneider neue Bestzeiten. Am besten konnte sie sich über 50 und 100 m Schmetterling als jeweils Sechste in 0:33,62 und 1:14,79 Min. platzierten.

Licht und Schatten wechselten sich bei Hanna Schweitzer ab. Während sie in den Rennen über 100 m Freistil (1:03,51 Min.), 50 m Schmetterling (0:32,66 Min.) und 200 m Lagen (2:37,78 Min.) neue Bestzeiten schwimmen konnte und sich damit unter den Besten Acht im Lande platzierte, war sie mit ihren weiteren geschwommenen Strecken nicht zufrieden.

„Endlich mal wieder unter 1:05 Min.“ war der Kommentar von Leonie Pfisterer nach ihren 1:04,93 Min. über die 100 m Freistil, ihrer besten Leistung bei den drei geschwommenen Strecken. Auch Lilly Nowara haderte etwas mit den Zeiten über 50 m Freistil und 200 m Rücken. Gut waren die 1:14,96 Min. über 100 m Rücken. Auf die Plätze 5 und 7 beim Jahrgang 2003 schwamm Sarah Blessing über 100 und 200 m Brust in 1:21,02 und 2:56,70 Min.

Etwas grippegeschwächt ging Neele Rapp an den Start. So konnte sie zwar beim 50 m Freistilsprint in 0:28,23 Min. einen neuen Altersklassenrekord schwimmen womit sie Vierte beim Jahrgang 2004 wurde. Ihre weiteren Leistungen, mit denen sie sich zwar unter den besten acht in Württemberg platzierte, litten unter ihrer Krankheit. Glänzend aufgelegt präsentierte sich der vom SV Göppingen gekommene Neuzugang Cilic Gottesbüren mit Bestzeiten in allen ihren Rennen. Am meisten begeisterte sie mit ihren 1:02,36 Min. über 100 m Freistil.

Die jüngste Gmünder Teilnehmerin Marit Boomers konnte bei ihren sieben Starts über 50 und 100 m Schmetterling in 0:37,68 und in beachtlichen 1:28,13 Min. zwei Silbermedaillen gewinnen. Neue Altersklassenrekorde für Zehnjährige erzielte sie noch über 200 m Lagen (3:11,49 Min.) und 400 m Freistil in 6:00,66 Min. Im Freistilmehrkampf konnte sie Platz Sechs belegen.

Auch Emilia Zeh hatte in Neckarsulm ein strammes Programm zu absolvieren. Bei neun (!!) Starts gelang es ihr 5 Bestzeiten zu schwimmen. So legte die Neunjährige, ebenfalls von Göppingen nach Gmünd gekommene die 100 und 200 m Brust in guten 1:29,40 Min. und 3:10,83 Min. als Dritte zurück. Eine weitere Medaille erhielt Emilia als Zweitplatzierte im Brustmehrkampf, bei dem sich Heike Stotz als Dritte ebenfalls eine Medaille sichern konnte.


22.11.18


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