Deutsche Kurzbahn-Mastersmeisterschaften - Viermal Gold für Roland Aubele - Auch Klaus Osterroht und die Gmünder 4 x 50 Meter Lagenstaffel feierten Meistertitel

Bei den Deutschen Kurzbahn-Mastersmeisterschaften im renovierten Stadionbad in Hannover sicherten sich die Gmünder Seniorenschwimmer fünf Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen. Überragend war dabei in der Altersklasse 75 Roland Aubele, der gleich in drei Einzeldisziplinen Deutscher Meister wurde – über 100 Meter Lagen in 1.32,70 Minuten, über 50 Meter Freistil in 33,49 Sekunden und im Mehrkampf (100 m Lagen und alle vier 50 m-Strecken). Mit 3594 Punkten ließ der Gmünder aus Waldstetten mit über 500 Zählern Vorsprung den Lindauer Alfred Seeger klar hinter sich. Zudem stand Aubele über 50 Meter Brust in 42,70 Sekunden und über 50 Meter Schmetterling in starken 38,09 Sekunden als Dritter auf dem Podest.

Und schließlich hatte Roland Aubele auch wesentlichen Anteil daran, dass die 4 x 50 Meter Lagenstaffel des SVG Gmünd in der AK 280 in der Besetzung Winfried Hofele, Klaus Osterroht, Roland Wendel und Roland Aubele in 2.32,01 Minuten souverän den Meistertitel vor der SG Essen gewann. Das gleiche Quartett wurde über 4 x 50 Meter Freistil hinter der SG Schöneberg-Berlin in 2.14,59 Minuten Vizemeister.

Die fünfte Goldmedaille für den SVG fischte Klaus Osterroht über 100 Meter Brust in der AK 75 aus dem Wasser: Mit 1.35,77 Minuten distanzierte er seine Konkurrenten eindeutig. Über 50 Meter Brust bezwang Osterroht in 42,07 Sekunden zwar seinen Vereinskameraden Roland Aubele knapp, einen Handschlag schneller war aber der Münchner Peter Frenzel; aber auch mit der Silbermedaille war der Gmünder zufrieden.

Auch Roland Wendel (AK 60) und Winfried Hofele standen in den Einzelrennen je einmal auf dem Podest. Allerdings konnten beide krankheitsbedingt nicht ihre Bestzeiten erreichen. So konnte der SVG-Vorsitzende in seiner Paradedisziplin 50 Meter Freistil nicht verhindern, dass der frühere Europa- und Weltmeister Peter Nocke (Wasserfreunde Wuppertal) noch auf den letzten drei Metern an ihm vorbeizog. Roland Wendel wurde mit 27,63 Sekunden gestoppt, mit seiner Siegerzeit von den baden-württembergischen Meisterschaften vor vier Wochen hätte er gewonnen. Eigentlich war Roland über 50 Meter Brust in 36,11 Sekunden Drittschnellster, doch er wurde unverständlicherweise als „nicht angetreten" gewertet, weil er im falschen Lauf schwamm. Dabei hatte ihn der Zeitnehmer dazu eingeteilt. Winfried Hofele verzichtete nach völlig verpatzten 50 Meter Rücken (Platz 5 in 42,24 Sekunden) auf die 100 Meter Rücken und sparte seine Kräfte für die 100 Meter Freistil, die er nach 1.21,93 Minuten mit einem versöhnlichen dritten Platz beendete.

Manuela Hieber, die einzige Gmünder „Masterin" in Hannover, bestätigte ihre gute Form und platzierte sich sowohl über 50 Meter Rücken (38,16 Sekunden) als auch über 100 Meter Rücken (1.25,68 Minuten) im überaus stark besetzten Feld der AK 45 unter den Top Acht. Über 50 Meter Freistil wurde sie in 31,97 Sekunden 15.

Absolute Glanzlichter zündeten in Hannover zwei ehemalige Gmünder Spitzenschwimmerinnen. Marion Wolters (geborene Zoller), die für die SGS Hamburg startete, wurde in der AK 50 haushoch überlegen Doppelmeisterin über 100 Meter Rücken (1.07,26 Minuten) und über 100 Meter Freistil. Ihre 1.01,79 bedeuteten Deutschen Altersklassenrekord. Dagmar Freese (geborene Rehak), inzwischen bei der SGS Hannover heimisch geworden, stellte als Siegerin über 50 Meter Brust mit 38,46 Sekunden sogar einen neuen Europarekord in der AK 60 auf. Gold sicherte sie sich zudem über 100 Meter Brust in 1.27,54 Minuten und über 50 Meter Schmetterling in 36,49 Sekunden. „Bei Marion und Dagmar sieht man eben heute noch, dass sie in ihrer aktiven Laufbahn zur internationalen Spitzenklasse gehörten", sagte der Gmünder „Goldhamster" Roland Aubele, „wie toll beide immer noch stilistisch schwimmen, ist beeindruckend."


06.12.18


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