Meisterschaften des Bezirks Ostwürttemberg in Waiblingen-Neustadt am 26./27. Januar 2019 - 35 Goldmedaillen, fünf neue Altersklassenrekorde und viele neue Bestzeiten

Für den Schwimmverein Gmünd (SVG) starteten am vergangenen Wochenende zwölf weibliche und fünf männliche Schwimmer überwiegen aus dem Nachwuchsbereich bei den Ostwürttembergischen Meisterschaften im Hallenbad in Waiblingen-Neustadt.

Für die Schwimmerinnen und Schwimmer der Talentgruppe von Cheftrainer Patrick Engel und Assistenztrainerinnen Diana Ziller und Karin Zeh ging es vorwiegend darum, neue Bestzeiten als Nachweis für den Landesvielseitigkeitstest im März zu sammeln. Die Kinder der Jahrgänge 2007, 2008 und 2009 zeigten überaus positive Ergebnisse: „Die Entwicklung einer altersgerechten Ausdauer scheint zu stimmen und in allen technischen Bereichen machen die Kinder große Fortschritte“, freute sich Engel.

Ein wahres Mammutprogramm vor sich hatte Emilia Zeh (2007): Sie startete in den Wettkampftag mit einem Sieg über 200m Brust (3:02,76 Min.). Zur zweiten Goldmedaille schwamm sie über 100m Schmetterling (1:23,64 Min.), für die 50m Schmetterlingsstrecke benötigte Emilia lediglich 35,93 Sek., so dass sie auch in diesem Wettkampf als Siegerin das Becken verließ. Für den Brustmehrkampf absolvierte Emilia die weiteren Strecken in persönlichen Bestzeiten: 50m in Brustbeinschlag (49,54 Sek.), 100m Brust (1:27,45 Min.), 200m Lagen (2:57,29 Min.) und 50m Brust (40,65 Sek.). Die Endabrechnung gewann sie klar mit 2000 Punkten und erreichte damit die Tageshöchstpunktzahl aller Mehrkämpferinnen. Mit Silbermedaillen wurde Emilia für ihre Leistungen in 100m Freistil (1:13,43 Min.) und 400m Freistil (5:36,83 Min.) und mit Bronze über 50m Freistil (32,10 Sek.) belohnt. Auf der 100m Lagenstrecke stellte sie in 1:24,55 Min. einen neuen Altersklassenrekord des SVG auf.

Im Jahrgang 2007 startete Lenny Kientz für den SVG. Sein Schwerpunkt lag in den letzten Wochen auf dem Brust- und Freistilschwimmen. Über die 100m Bruststrecke belegte Lenny in 1:34,42 Min. den 3. Platz. Im Freistilmehrkampf (200m Freistil in 2:44,13 Min., 200m Lagen in 3:02,19 Min., 50m Freistil in 33,56 Sek., 50m Kraulbeine in 54,26 Sek., 100m Freistil in 1:17,23 Min.) wurde er in der Gesamtabrechnung mit 1014 Punkten ebenfalls Dritter. In seinem letzten Wettkampf konnte sich Lenny um 11 Sekunden auf der 400m Freistilstrecke (5:48,59 Min.) verbessern.

Im Rückenmehrkampf des Jahrgangs 2007 gab es einen Doppelsieg durch Pia Klemmer (1545 Punkten) vor Heike Stotz (1423 Punkten): Schlug Pia über die 100m Rückendistanz. (1:24,68 Min., 1. Platz) deutlich vor Heike (1:27,32 Min.) an, so konnte Heike über die 200m Lagen in Führung gehen (2:59,34 Min. vor 3:04,98 Min.). In den folgenden Rennen über 50m Rückenbeine und 200m Rücken baute Pia ihren Vorsprung weiter aus. Das abschließende Rennen über 400m Freistil konnte Heike zwar mit persönlicher Bestzeit (5:48,46 Min.) für sich entscheiden, der Sieg war aber Pia nicht mehr zu nehmen. Ebenfalls erfolgreich war Pia über 200m Freistil (2. Platz), 100m Brust (3. Platz) und 50m Freistil (5. Platz). Heike hingegen konnte sich jeweils unter den ersten Fünf über 200m und 100m Freistil, sowie über 50m Schmetterling platzieren.

Nach längerer Verletzungspause war für Marit Boomers (2008) dieser Wettkampf der erste Formtest. „In vielen Rennen zeigte Sie deutliche Fortschritte im technischen Bereich, in dem sie bisher noch vereinzelt ihre Schwächen hatte und nun an einigen Basics auf dem richtigen Weg sei“, so Cheftrainer Engel. Marit startete über 200m Freistil ordentlich in den Wettkampf (2:50,26 Min.) und belegte prompt den ersten Platz. Ihre Paradedisziplin, das Schmetterlingsschwimmen, an der sie zuletzt sehr viel am Rhythmus und der Wellenbewegung trainiert hatte, konnte sie über 100m Strecke (1:28,25 Min.) als deutliche  Siegerin im Bezirk Ostwürttemberg beenden. Über die 200m Lagen (3:15,34 Min.) holte Marit ihren dritten Titel; die vierte Goldmedaille sicherte sie sich über die 100m Freistilstrecke (1:17,03. Min.). Ihre weiteren Platzierungen: dritter Platz über 200m Rücken (3:21,45 Min.), erster Platz über 50m Schmetterling (38,62 Sek.), erster Platz über 400m Freistil (6:08,34 Min.), sowie den Gewinn Schmetterlingsmehrkampfs (736 Punkten).

Ebenfalls sehr erfolgreich und mit guten Leistungen war Felix Stampfer (2008) am Start: Er holte Gold über 200m Brust (3:27,57 Min.), 200m Lagen (3:12,55 Min.), 50m Brustbeine (0:55,53)und (100m Brust 1:38,03), über die lange Strecke von 400m Freistil (5:54,84 Min.) wurde er mit einer persönlichen Bestzeit ebenfalls Erster. Eine saubere Technik zeigte er über 50m Brust (45,99 Sek., 2. Platz), 100m Lagen (1:29,94 Min., 3. Platz) und über 100m Freistil (1:20,75, 4. Platz). Dadurch konnte er sich den Sieg im Brustmehrkampf sichern (1055 Punkte).

Auch Nino Riedel (2007) startete nach längerer Verletzungszeit und nutzte diesen Wettkampf zur ersten Bestandsaufnahme. Durch seinen Trainingsfleiß konnte er tolle Fortschritte aufzeigen: die Bronzemedaille über 100m Rücken (1:36,29 Min.), Vierter über 200m Freistil (3:08,52 Min.) und 50m Brust (48,87 Sek.), sowie sechster Platz über 200m Lagen (3:33,81 Min.).

Irmela Zeh (2009), amtierende 8-fache Württembergische Meisterin, konnte erfolgreich in das neue Wettkampfjahr starten. Über die 200m Bruststrecke konnte sich Irmela souverän den Sieg in 3:29,75 Min. mit großem Vorsprung vor ihrer Vereinskameradin Alissa Weishaupt (4:02,88 Min.) sichern. Die kurz darauf folgenden 200m Freistil waren dann für Eileen Weishaupt bestimmt: Sie gewann in 2:44,70 Min. knapp vor Irmela (2:44,96 Min.) und stellte damit einen neuen Altersklassenrekord des SVG über 200m Freistil auf; ihre Schwester Alissa kam auf den sechsten Platz (3:38,66 Min.). Eileen sicherte sich sodann über 100m Schmetterling eine weitere Goldmedaille (1:34,13 Min.). Über die 200m Lagenstrecke gab es einen erneuten Doppelsieg im Jahrgang 2009: Irmela (3:06,33 Min.) schlug vor Eileen (3:15,40 Min.) an. Mit dieser schnellen Zeit sicherte sich Irmela einen Altersklassenrekord des SVG. In den weiteren Disziplinen kam es zu weiteren knappen Entscheidungen zwischen den Gmünder Nachwuchsschwimmerinnen. Irmela konnte sich jeweils in den Kategorien 50m Brust, 50m Freistil, 100m Freistil vor Eileen und Alissa behaupten. Irmela zeigte, dass sie in ihrem Jahrgang zur absoluten Spitze in Ostwürttemberg gehört. Über 100 Lagen sicherte sich Irmela nicht nur die Goldmedaille, sie stellte mit einer Zeit von 1:30,22 Min. einen weiteren Altersklassenrekordes Schwimmvereins auf. Der fünfte Doppelsieg war der spannendste: Eileen, derzeit amtierende Württembergische Meisterin über 50m Schmetterling und Irmela belegten über die 50m Sprintstrecke zeitgleich in 40,29 Sek. den ersten Rang, beide mit persönlichen Bestzeiten.

Über 400m Freistil in 5:47,37 Min. stellte Irmela den dritten Altersklassenrekord des SVG, sowie den aktuellen Deutschen Altersklassenvizerekord in der Saison 2018/2019 des Deutschen Schwimmverbands auf. Eileen wurde in 6.13,96 Min. zweite, Alissa kam nach 7:30,04 Min. ins Ziel. Den Freistil-Mehrkampf gewannen Irmela mit 1326 Punkte, Eileen wurde mit 941 Punkten erste im Schmetterlingsmehrkampf.

Fünf Schwimmer der Wettkampfgruppe „Krokodile“, die von Werner “Robert” Siegle trainiert werden, gingen ebenso für den SVG an den Start. Im Jahrgang 2004 erlangte Lena Oker über 100 m Schmetterling den dritten Platz (1:22,73 Min.), über die 200 m Lagenstrecke schwamm sie eine neue persönliche Bestzeit (3:01,54 Min.) und über 50m Freistil belegte sie einen vierten, über 100m Rücken einen achten Platz.

Lukas Boomers (2006) überzeugte mit einem zweiten Platz über 100 m Schmetterling in neuer persönlicher Bestzeit. Emma Boxriker (2007), Pia Munz (2007) und Jewgeni Bosche (2006) schwammen nahe an ihre persönlichen Bestleistungen heran.

Lediglich zwei Starterinnen aus der ersten Mannschaft gingen in Waiblingen-Neustadt für den SVG ins Wasser: Anna-Lisa Barth (2000) und Hanna Fuchs (2002). Bei den beiden Gmünderinnen, die jeweils über die 200m Bruststrecke als Siegerin das Becken verlassen konnten, ging es darum, sich noch für diese Strecke für die kommenden Deutschen Mannschaftsmeisterschaften zu empfehlen.


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