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Archiv 2008Erfolgreicher Ausflug - SVG beim „18. Dresdner Christstollen-Schwimmfest“
Weihnachtsschwimmen
Geschwister Sobl vorne - Weihnachtsschwimmfest des SV Gmünd
Ein Typ wie Ralf Rangnick - SVG-Vorsitzender Roland Wendel am Rotary-Suppenstand zugunsten der GT-Weihnachtsaktion
Hinter den Erwartungen - Florian Abele und Kerstin Vogel bei der Kurzbahn-EM in Rijeka
Warteschleife
Schießtal wird konkreter - Schwimmverein präsentiert der Stadtverwaltung Planungen für Traglufthalle
Krause unschlagbar - SV Gmünd beim Bad Cannstatter Schwimmfest
Ordentliche Ausbeute - Ostwürttembergische Bezirks-Meisterschaften in Bad Mergentheim
Vier Starts, vier Bestzeiten - Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften in Essen
Erfolgreicher Ausbau der Kooperation Klösterleschule und Schwimmverein GmündUnter dem gemeinsamen Motto „Schwimmen in Schule und Verein“ wurde Ende des Jahres 2006 die Kooperation zwischen der Schulleitung der Klösterleschule Frau Edda Hogh und dem Vorstand des Schwimmverein Gmünds geschlossen. Schule und Verein - ein Modell, das in Rahmen der Ganztagesschule immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der Schwimmverein Gmünd und die Klösterleschule verstehen sich als Partner und Wegbegleiter von Kindern und Jugendlichen im Bereich des Schwimmens. Rückblickend hat sich die Kooperation weiter entwickelt und es konnten im vergangenen Jahr große Erfolge für die Klösterleschule sowie für den Schwimmverein Gmünd herausgearbeitet werden. Diese erfolgreiche Arbeit wurde im Jahr 2007 auch mehrfach belohnt. Mit dem ausgearbeiteten Projekt „Nachwuchs sichern“ wurde die Kooperation Klösterleschule und SVG zweimalig ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung „Sterne des Sports in Bronze“ wurde das gemeinsame Projekt von dem Deutschen Sportbund und den Volks- und Raiffeisenbanken mit einem Geldbetrag in Höhe von 1.500 Euro belohnt, der sofort in die Neubeschaffung von Schwimmhilfen investiert wurde. Bei dieser Auszeichnung stand das Einbringen der Sportvereine in gesellschaftliche Probleme bzw. Herausforderungen wie das Thema Ganztagesschule im Vordergrund. Auch der Württembergische Landessportbund WLSB prämierte das Projekt „Nachwuchs sichern“, dass in Zusammenarbeit zwischen Verein und Schule ins Leben gerufen wurde, als innovatives und integratives Projekt mit Modelcharakter. Inhalte des Projektes waren die Zusammenarbeit, das Einbringen der Kompetenzen in Bezug auf den Bereich Schwimmen sowie die daraus entstehenden Kontakte zwischen Schul- und Vereinsschwimmen. Zu Beginn der Kooperation war das Schulschwimmen erst ab der 3.Klasse im Stundenplan integriert. Im Rahmen der Kooperation und unter erheblichem Einsatz der Schulleiterin Frau Edda Hogh und der verantwortlichen Lehrerin Carolin Stubenvoll gelang es ab Herbst 2007 den Schwimmunterricht bereits ab der 2. Klasse für Kinder ohne jegliche Erfahrung im Wasser einzuführen, sodass ihnen der der Einstieg in den regulären Schwimmunterricht in Klasse 3 erleichtert wird. Insgesamt nehmen nun ca. 250 Schülerinnen und Schüler am schulischen Schwimmunterricht in der Klösterleschule im 9 Wochenblock teil. Die Schwimmzeit wurde von einer Schulstunde auf zwei Schulstunden erhöht. Somit hat man auch auf die alarmierende Erhebung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DRLG), dass bundesweit jedes 3.Kind nicht schwimmen kann, reagiert und präventiv vorgebeugt. Nicht nur positive Signale konnte man durch diese Ausweitung des Schwimmunterrichts erreichen, sondern auch sportliche Erfolge bei der Teilnahme „Jugend trainiert für Olympia“. So wurde die Mannschaft der Klösterleschule 2007 bereits fürs Regierungspräsidiums-Finale qualifiziert und wurde im Rahmen der Kooperation vom Schwimmverband Württemberg als Zuschauer zu den Deutschen Meisterschaften nach Berlin eingeladen. „Auch für das Jahr 2008 werden wir die Kooperation weiter ausbauen“, so Sportvorstand Steffen Kregler vom Schwimmverein Gmünd. Schwimmverein Gmünd erhält Auszeichnung „SPORT PRO GESUNDHEIT “Bewegung bzw. sportliche Betätigung haben umfassende Wirkungen auf das Wohlbefinden, die Zufriedenheit und Lebensqualität. Der Deutsche Sportbund in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schwimmverband und der Bundesärztekammer zeichnen Sportvereine aus, die ein qualifiziertes Angebot im Gesundheitssport anbieten. Der Schwimmverein Gmünd hat über den Württembergischen Landessportbund das Prädikat „SPORT PRO GESUNDHEIT“ verliehen bekommen. Es ist ein Zertifikat für besondere präventive/gesundheitsfördernde Sport und Bewegungsangebote und zeichnet hohe Qualitätsansprüche aus. Beim Schwimmverein Gmünd wurde dieses Zertifikat für den Kurs „mach2-Aquafitness“ verliehen. „mach2“ ist eine Initiative der Gmünder Ersatzkasse GEK in Kooperation mit sechs Landessportbünden, die für „besser essen – mehr bewegen“ steht. „Wir freuen uns, auch im Bereich der Prävention und des Gesundheitssport eine weitere Qualitätsauszeichnung zu erhalten, zusätzlich zum bestehenden Prädikat als „anerkannten Schwimmschule“, so der Sportvorstand Steffen Kregler. Hinter dem Qualitätssiegel stehen natürlich ausgebildete und qualifizierte Übungsleiter. Unsere federführende und lizenzierte Übungsleiterin im Bereich Gesundheitssport, Claudia Strnad, ist maßgeblich für diese Auszeichnung verantwortlich. Die Teilnehmer durchlaufen beim Kurs „mach2“ insgesamt zwölf Kurseinheiten, davon zehn Bewegungs- und zwei Ernährungseinheit. Dieses präventive Konzept, dass von Fachleuten aus dem Gesundheitssektor, dem Sport und der Wissenschaft entwickelt wurde, wird von vielen Krankenkassen bezuschusst bzw. eine Kostenübernahme zugesichert. Das Kursmodell läuft bereits seit vergangenem Jahr beim Schwimmverein Gmünd. Ein weiterer Kurs „mach2-Aquafitness“ findet ab 11.Februar 2008 statt. Infos und Anmeldung finden sie hier auf der Homepage. Schwimmverein: Vorplanungen für Traglufthalle im SchießtalGanzjahresbetrieb im Schießtal-Freibad? Geht es nach dem Wunsch des Gmünder Schwimmvereins, könnte das ab 2009 Realität sein. In den Wintermonaten aber nur für den Vereins- und Schulsport. Nach der Ablehnung des Schwimmvereins-Konzepts für das Bettringer Freibad sucht der Verein intensiv nach Trainingsmöglichkeiten, vor allem auch für die Jugend im Verein. Nach Ansicht des Vorsitzenden Roland Wendel könnte eine Traglufthalle über dem Sportbecken im Schießtal die nötigen Voraussetzungen schaffen. Planerische Vorarbeiten beginnen in diesen Tagen, seit Dienstag hat der Schwimmverein die alten Pläne des Schießtal-Freibads in der Hand. Zum einen müssen Befestigungsmöglichkeiten für die Traglufthalle geschaffen werden, zum anderen muss der Schwimmverein ein Sanitärgebäude errichten. 54 Titel bleiben beim SV GmündKräftig abgeräumt hat der Nachwuchs des Schwimmvereins Schwäbisch Gmünd bei den Jugend- und Junioren-Meisterschaften im Bezirk Ostwürttemberg, die in vertrauter Umgebung des Hallenbades ausgetragen wurden. Als man Bilanz zog, standen stolze 54 Titel sowie 36 zweite und 32 dritte Plätze in der SVG-Bilanz. Dabei fehlten acht Aktive des Top-Teams, die bei der „Arena-Trophy“ in der Münchner Olympia-Schwimmhalle am Start waren (wir berichteten gestern). Aber auch so stellte der Schwimmverein unter den 22 Vereinen das erfolgreichste Aufgebot. „Eine gute Ausgangssituation für die Zukunft, hoffentlich halten die guten Entwicklungen an“, war nicht nur SVG-Vorstand Roland Wendel mit den gezeigten Leistungen sichtlich zufrieden. Die „Titelhamsterer“ in den Reihen der Gastgeber waren Fabian Schuster (mit sieben Siegen), Dennis Miller (sechs Titel und einmal Zweiter), Carina Matussek (ebenfalls sechsmal Erste und einmal Rang zwei) sowie das Trio Henning Mühlleitner, Hans-Peter Gratz und Franziska Vester, das je vier Titel einfuhr. Nun geht’s nach PolenAchtbar zog sich ein achtköpfiges „Top-Team“ des Schwimmvereins Schwäbisch Gmünd bei der „Arena-Trophy“ in München aus der Affäre. Auf der 50 m-Bahn der Olympia-Schwimmhalle gab es bei riesiger Konkurrenz aus halb Europa und über 5000 Meldungen für die Schützlinge von Trainer Farshid Shami in den Jahrgangsentscheidungen vier zweite sowie je drei dritte und vierte Plätze. Dazu kam als „Highlight“ ein zweiter Platz im Finale der offenen Klasse für Natalie Mackintosh über 50 m Rücken, mit dem man nicht gerechnet hatte. „Ich bin mit den meisten Leistungen mehr als zufrieden“, zog der SVG-Coach sein Fazit nach anstrengenden Tagen in der bayerischen Landeshauptstadt. Ostwürttembergische Meisterschaften am 8. und 9.3. im Hallenbad GmündDas Protokoll der Ostwürttembergischen Meisterschaften, sowie die DSV-Datei kann heruntergeladen werden. Bilder der Veranstaltung sind ebenfalls online. Arena TrophyDas Meldeergebnis für die ARENA-Trophy 2008 in München kann heruntergeladen werden Erfolgreiche DMSJOptimistische GmünderMit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein fährt der Schwimmverein Schwäbisch Gmünd am Wochenende zum Finale um die Württembergischen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften nach Tübingen. Der Grund für den Optimismus liegt in den Ergebnissen aus dem Bezirksfinale vor zwei Wochen in Aalen. Dort schafften alle sieben Gmünder Teams den Sprung in den Entscheid auf Landesebene. „Ein Titel wäre schön, ist aber nicht Pflicht“, sagt SVG-Trainer Farshid Shami. Mit Vorschusslorbeeren kann die männliche D-Jugendan den Start gehen. Unter den sechs zeitschnellsten Mannschaften hatte man bei der Qualifikation mit 27:42,47 Minuten das beste Resultat für die Addition der Zeiten in den 4 x 100 m-Staffeln über Freistil, Rücken, Brust, Schmetterling und Lagen. Genau umgekehrt sind die Vorzeichen für die männliche C-Jugend. Mit 27:44,09 Minuten liegt man mit einem Rückstand von 22,14 Sekunden hinter dem VfL Sindelfingen auf Rang zwei. Bei der männlichen A-Jugend liegt ebenfalls Sindelfingen auf der „Pole-Position“, die Gmünder sind mit 22:29,44 Minuten Dritter. Wie auch gleich Team des weiblichen Nachwuchses beim Schwimmverein. Genau 30,37 Sekunden lautet der Rückstand bei der D-Jugend auf die führende Mannschaft des 1. SC Ravensburg (27:54,83). Etwas größer ist der Abstand für die B-Jugend (Jahrgang 1993/94) mit 1:03,88 Minuten zur SSG Reutlingen/Tübingen. Ähnlich der Rückstand für die D-Jugend. Bleibt noch die C-Jugend, die sich nach 27:44,77 Minuten als viertes Team für das Finale qualifizierte. Das EM-Finale als ZielEin glanzvolles Comeback kann die Ex-Gmünderin Kerstin Vogel feiern. Vier Jahre und drei Monate nach ihrem ersten (und bislang einzigem) Einsatz bei einer Europameisterschaft steht die ehemalige Leistungsträgerin nun erneut im Aufgebot des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) für eine EM. Vom 18. bis 24. März trifft sich Europas Schwimmelite in Eindhoven in den Niederlanden zur diesjährigen EM. Mit Kerstin Vogel, die nun für den SV Rhenania Köln schwimmt und auch in der Domstadt Sport studiert. Erst am vergangenen Wochenende unterstrich sie mit persönlichen Bestzeit und einem Sieg über 50m Brust in 31,87 Sekunden bei den Internationalen Sindelfinger Meisterschaften ihre Ambitionen. Am Mittwoch kam dann der Anruf von DSV-Sportdirektor Örjan Madsen. „Ich hatte nicht unbedingt damit gerechnet und mir eigentlich auch keine großen Chancen ausgerechnet“, sagte Kerstin Vogel kurz nach dem Anruf. Nach ihrem Abschied aus Gmünd im Jahr 2005 wollte sie zunächst einmal dem Schwimmbecken den Rücken kehren und ihre Karriere beenden, da die 50m-Strecken nicht zum olympischen Programm zählen. Abonnement auf Platz siebenEin echter Prüfstein im Vergleich mit der nationalen Klasse waren für das Team des Schwimmvereins Gmünd die 14. Internationalen Sindelfingen Meisterschaften. Um auf der 50m-Bahn des „Badezentrums“ sich auf vorderen Rängen platzieren zu können, musste man sich ganz schön strecken. Zudem wurden in der Altersklassenwertung stets zwei Jahrgänge zusammen gefasst. Anna Sobl auf Rang fünf Bei der B-Jugend gab es für Anna Sobl mit 2:40,58 Minuten über 200m Lagen einen fünften Rang. Auch sie wurde zudem noch über 200m Freistil (2:19,43 Minuten) und 200m Brust (3:01,93 Minuten) jeweils Siebte. In dieser Altersklasse belegte Rachel Mautsch mit 2:56,31 Minuten über 200m Brust Rang sechs und mit 1:22,40 Minuten über 100m Brust Platz sieben. Ebenfalls Siebte wurde Patricia Ocker im Jahrgang 1990 und älter mit 3:11,25 Minuten über 200m Brust. Der SV Gmünd kann mit der Jugendarbeit und den gezeigten Leistungen zufrieden sein. Erste Garde am StartEinen weiteren Test auf breiter Front absolviert der Schwimmverein Gmünd am Wochenende bei den 14. Internationalen Sindelfinger Meisterschaften. Dir 50m-Bahn im Badezentrum kommt dem SVG gerade recht, um nicht nur auf der Kurzbahn, sondern auf der national (und auch international) wertvolleren Langbahn die Leistung zu überprüfen. Für 25 Starter hat der SV Gmünd als eine von 68 Mannschaften aus fünf Ländern (Schweiz, Finnland, Ägypten, Luxemburg und Deutschland) 155 Meldungen abgegeben und geht dabei mit seiner kompletten ersten Garde an den Start. Dafür lässt man die Süddeutschen Meisterschaften über die „langen Strecken“ sausen, die parallel am Wochenende im Stuttgarter Inselbad ausgetragen werden. „Der Vergleich mit Spitzenkräften bringt uns mehr“, begründet Trainer Farshid Shami die Entscheidung pro Sindelfingen. Zudem zählen die Gmünder dort seit Jahren zu den Stammgästen. Und „lange Strecken“ absolvierte das SVG-Team bereits vor drei Wochen bei den Landesmeisterschaften von Württemberg mit Bravour. In Sindelfingen geht es am Wochenende angesichts von insgesamt über 3 000 Meldungen in erster Linie um gute Leistungen. „Dann sehen wir, wo wir stehen“, so der SVG-Coach, der vor allem um Natalie Mackintosh bangt, die sich zum Beginn der Woche wegen einer Erkältung vom Training abmeldete. „Über ihren Einsatz werden wir kurzfristig entscheiden“, würde er es schon sehr gerne sehen, wenn die Nummer eins der Gmünder Frauen an den Start gehen könnte, zeigte sie doch zuletzt (wie eigentlich die gesamt Mannschaft) sehr gute Trainingsleistungen. Der Konkurrenz nichts übrig gelassenDer Schwimmverein Gmünd siegte auf der ganzen Linie - und die Konkurrenz staunte. Bei den Jugend-Mannschafts-Meisterschaften des Bezirks Ostwürttemberg auf der 25m-Bahn des Hallenbades von Aalen drehte der SVG-Nachwuchs mächtig auf und sicherte sich von acht Titeln alle acht. Ein Resultat, dass es schon lange nicht mehr gegeben hatte. „Ein Klasseergebnis, mit dem wir nicht gerechnet hatten“, strahlten die Trainer Veit Botsch, Bernd Schabel und Jörg Scheifele. Zudem gab es noch ein Sahnehäubchen. Sieben dieser Mannschaften schafften den Sprung in das Württembergische Landesfinale am 1./2. März in Tübingen. Lediglich das siegreiche E-Jugendteam darf dort nicht starten, da dessen Altersklasse nicht auf dem Programm steht. Aber nicht nur die Siege beeindruckten, sondern auch die Tatsache, dass die Gmünder in eigentlich keiner Altersklasse um den Erfolg auf Bezirksebene bangen mussten. Stets war der Vorsprung nach der Addition der Zeiten in den Staffeln über 4x100m Freistil, Rücken, Brust, Schmetterling (D-Jugend nur über 4x50m) und Lagen beruhigend. Ein „knappes“ Resultat lieferte dabei die weibliche C-Jugend (Jahrgang 1995/96). Nach einer Gesamtzeit von 27:44,77 Minuten lagen Stefanie Miller, Nina Pichler, Anna Schuler, Jana Schuster und Isabell Vester „nur“ 20,19 Sekunden vor dem Team des SSV Ulm 1846. Stolze 1:40,25 Minuten waren es für die A-Jugend (Jahrgang 1991/92). Hier holten sich Karolin Hinderberger, Carina Matussek, Rachel Mautsch, Carmen Oetzel und Selina Thomas mit 25:23,58 Minuten überlegen den Titel vor Göppingen. Beim männlichen Nachwuchs gab es bei der D-Jugend den klarsten Sieg für die Gmünder. Maximilian Forstenhäusler, Henning Mühlleitner, Moritz Dolderer, Nils Jacobsen, Berend Kögler und Daniel Oetzel lagen nach starken 27:42,47 Minuten stolze 2:43,94 Minuten vor dem SSV Ulm. Die Gmünder waren damit sogar schneller als ihre Vereinskollegen bei der C-Jugend, die nach 27:44,09 Minuten die Bezirksmeisterschaft feiern konnten. Hans-Peter Gratz, Paul Gratz, Benedikt Krause, Niklas Seitler und Raphael Wicker kamen hier zum Einsatz. Die zweite SVG-Mannschaft in dieser Altersklasse mit Pascal Herklotz, Moritz Mack, Laurin Munz, Kevin Tellbach und Eric Wendel wurde mit 31:25,96 Minuten Sechster. Bei der A-Jugend schwammen Hannes Röhrle, Robin Schuster, Dominik Effenberger, Lukas Sittner, Marcel Stütz und Marius Urban in 22:29,44 Minuten zum Sieg. Knapp ging es beim Wettbewerb der E-Jugend zu. Sophia Anderle, Lisa Luther, Christoph Forstenhäusler, Kai Hirning und Nils Wendel lagen nach 13:54,85 Minuten 4,5 Sekunden vor Ulm. © Gmünder Tagespost 21.02.2008
Süddeutsche MeisterschaftenDie Ausschreibungen für die Süddeutsche Meisterschaften sind da (Ausschreibung für den Jugendmehrkampf in Chemnitz, sowie die dazugehörige Punktetabelle, Süddeutsche Meisterschaften in Regensburg und Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften in Wetzlar). Jugendmehrkampf: männlich Jahrgang 1995 und 1996, weiblich 1996 und 1997 Süddeutsche Meisterschaften: offen, männlich Jahrgang 1989 bis 1991, weiblich 1989 bis 1993 Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften: männlich 1992 bis 1994, weiblich 1994 und 1995 Acht Siege beim DMS/J BezirksendkampfBei dem Bezirksendkampf der DMS/J konnten die Schwimmerinnen und Schwimmer des SVG acht Siege einfahren (Protokoll). In allen Altersklassen, in denen der Schwimmverein Gmünd am Start war, waren die Gmünder nicht zu schlagen. Alle Gmünder Mannschaften haben sich für das Landesfinale in zwei Wochen qualifiziert. Das offizielle Ergebnis der Bezirksentscheide zeigt, dass die Gmünder Chancen haben sich auch im Landesfinale gut zu platzieren. Philipp Sobl gibt Gas„Härtetest bestanden.“ So lautete das Fazit von Coach Farshid Shami nach den ersten Meisterschaften im Schwimmen im neuen Jahr. Bei den Württembergischen Titelkämpfen über die „langen Strecken“ auf der 50 m-Bahn im Stuttgarter „Inselbad“ konnte er zusammen mit seinem Trainerteam beim Schwimmverein Gmünd zahlreiche Bestzeiten notieren. „Bis zu einer halben Minute und mehr wurden die Zeiten verbessert“, freute er sich. Dabei ging ein Großteil seiner Schützlinge über alle drei angebotenen Strecken (800 m und 1500 m Freistil sowie 400 m Lagen) an den Start. Noch mehr Grund zum Jubeln hatte er bei der Vergabe von Titeln. Philipp Sobl sicherte sich in überlegener Manier den ersten Platz in der offenen Klasse über 400 m Lagen. Dazu kamen in den Altersklassenentscheidungen vier Siege, zwei „Vize“ und vier dritte Ränge. Hier hätten es durchaus noch ein paar mehr an Spitzenplätzen sein können, aber eine Reihe von SVG-Aktiven musste den Dienst wegen Erkrankungen kurzfristig quittieren. Allen voran Natalie Mackintosh und Anna Sobl. Eine starke Vorstellung bot unter anderem Philipp Sobl. Er ließ über 400 m Lagen der Konkurrenz keinerlei Chance und holte sich in 4:52,65 Minuten die Meisterschaft bei den Aktiven. „Das ist aber noch nicht das Ende seiner Fähigkeiten“, traut Farshid Shami seinem Schützling durchaus noch mehr zu. „Schließlich sind wir aus vollem Training heraus an den Start gegangen und haben uns nicht sonderlich vorbereitet.“ Und das Übungsprogramm des SVG-Trainers hat es derzeit wirklich in sich. Seine Vermutung dürften keine leeren Versprechungen sein. Auch in der Juniorenwertung des Jahrgangs 1989/90 holte sich Philipp Sobl damit den Titel. Eine Vizemeisterschaft gab es für ihn (in der offenen Klasse und bei den Junioren) mit einer deutlichen Verbesserung seines bisherigen „Hausrekords“ über 800 m Freistil auf 9:04,46 Minuten. Über 1500 m Freistil landete der Gmünder bei den Junioren mit 17:37,67 Minuten auf Rang drei. Bei den Aktiven bedeutete dies Platz sechs. Zufrieden zeigte sich Farshid Shami auch mit Berkay Alkoyak, der die 400 m Lagen bei der B-Jugend (Jahrgang 1993/94) mit 5:12,44 für sich entscheiden konnte. Bei den Aktiven ergab dies immerhin noch Rang sieben. Direkt vor Junior Danilo Sampson (5:18,34 Minuten) als Achtem. Zwei dritte Plätze gab es für Berkay Alkoyak in der Altersklassenwertung über 800 m (mit 9:51,36 Minuten) und 1500 m Freistil (mit 18:33,36 Minuten). Ein packendes Duell lieferte sich bei der A-Jugend (Jahrgang 1991/92) ein SCG-Duo über 800 m Freistil. Am Ende hatte Hannes Röhrle nach 9:44,98 Minuten den besseren Endspurt und holte sich damit den Titel vor Lukas Sittner, der mit 9:45,95 Minuten nur unwesentlich langsamer war. Für den vierten SVG-Altersklassentitel sorgte bei der D-Jugend (Jahrgang 1997/98) Henning Mühlleitner mit starken 11:07,28 Minuten über 800 m Freistil. Einen dritten Rang gab es für Carina Matussek mit 5:39,26 Minuten über 400 m Lagen im Jahrgang 1991/92. Härtetest für elf AktiveBeim ersten Wettkampf im neuen Jahr geht es für den SV Schwäbisch Gmünd gleich um Titel. Am Wochenende finden auf der 50- Meter-Bahn im Inselbad in Stuttgart-Untertürkheim die württembergischen Meisterschaften über die „langen Strecken“ statt. Für Farshid Shami sind die württembergischen Meisterschaften eine gute Gelegenheit zu sehen, in welchem Trainingszustand sich sein Team befindet. Für gleich elf Aktive wird es ein Härtetest werden. Sie treten über alle drei angebotenen Strecken, also über 800m und 1500m Freistil sowie 400m Lagen an. „Training unter Wettkampfbedingungen“ nennt dies der SVG-Trainer, der seit seinem Einstand in Gmünd Anfang Oktober seine Mannschaft kräftig fordert. Neben jeder Menge an Kilometern im Wasser kommt eine gegenüber der Vergangenheit deutlich erhöhte Arbeit an Land hinzu. Das Ziel für Shami ist dabei klar, er will wieder mit möglichst vielen Athleten an den deutschen Meisterschaften teilnehmen. Zuerst aber müssen sich seine Sportler auf württembergischer Ebene beweisen. Dort sind von 389 abgegebenen Meldungen allein 53 Meldungen vom SV, welches zugleich das größte Aufgebot ist. Was Titelchancen angeht, ist der SV-Coach mit seinen Prognosen vorsichtig. „Mir ist noch nicht klar, wie meine Schützlinge auf die doch großen Belastungen durch viel Training und dann noch drei harte Rennen reagieren werden“. Zumindest geht er davon aus, dass zum Beispiel Philipp Sobl über 400m Lagen durchaus weit im Vorderfeld landen könnte.Ansonsten hofft man beim Schwimmverein auf gute Resultate in den diversen Altersklassender Jugend. Schwimmverein gibt Ideen nach HeubachDas Konzept des Schwimmvereins für eine überdachte Halle über einem Freibad, das in Bettringen am Willen von Ortschaftsrat und Gemeinderat scheiterte, hat eventuell in Heubach eine zweite Chance. „Wir stehen mit unserem Freibad vor einer ähnlichen Situation wie Bettringen“, sagt Bürgermeister Klaus Maier im Gespräch mit der GT. Er ist im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Gmünder Schwimmvereins, Roland Wendel. Allerdings will Maier die Pläne des Schwimmvereins zunächst von einem Ingenieur-Büro begutachten lassen. „Erst dann möchten wir damit in den Gemeinderat gehen.“ Heubach hat nicht nur ein reparaturbedürftiges Freibad, sondern müsste auch das Hallenbad sanieren. Die Gesamtkosten schätzt die Gemeinde auf vier Millionen Euro. Die seien nicht so einfach zu schultern, meint Klaus Maier. Nach Ansicht Roland Wendels könnte Heubach eine Menge Geld sparen, wenn sie das Schwimmbecken des Freibads nach dem für Bettringen vorgesehenen Muster überdacht. Damit hätte man eine ganzjährig nutzbare 50-Meter-Bahn, wie sie es nicht sehr häufig gibt. Die Stadt könnte dann auf das bisherige Hallenbad verzichten und müsste insgesamt lediglich mit Kosten von rund zwei Millionen Euro rechnen. Wendel kann sich durchaus vorstellen, dass der Gmünder Schwimmverein dann auch teilweise in Heubach trainiert. „Schon jetzt nutzen wir Wasserflächen in Heidenheim, Winnenden und Mutlangen, warum nicht in Heubach“, meint er dazu. Er braucht Trainingsmöglichkeiten für insgesamt 600 junge Leute bis 18. Da führt an Schwäbisch Gmünd kein Weg vorbei. Nach dem Rückzug aus Bettringen möchte Roland Wendel nun so rasch wie möglich eine Entscheidung, ob im Schießtal eine Traglufthalle überm Sportbecken möglich ist. „Wir würden sie nur im Winterhalbjahr auf stellen, von Mitte September bis April.“ Im Sommer soll das Schießtalbad den gewohnten Anblick bieten. Die Unterhaltskosten würden sich nach Ansicht Wendels in Grenzen halten, weil der Schwimmverein in der Winterzeit das Bad in Eigenregie, also ohne zusätzliche Schwimmmeister, betreiben würde, Schulschwimmen inbegriffen. So schnell wie möglich „Wir stehen dem Vorschlag positiv gegenüber“, sagt Stadt-Pressesprecher Helmut Ott. Ein Brief des Schwimmvereins mit den entsprechenden Wünschen sei vor wenigen Tagen im Rathaus eingetroffen. „Wir werden jetzt die Machbarkeit der Vorschläge diskutieren,“ so Ott. Es gehe um die Prüfung, welche Vorrichtungen für den Bau einer Traglufthalle nötig sind, ob es zusätzlicher Fundamante bedarf und wie die Umkleidesituation bewältigt wird. Die Umkleideräume des Freibads liegen nicht direkt am Sportbecken. Roland Wendel rechnet für ein solches Vorhaben mit Kosten von rund 500 000 Euro. „Wir sollten aber eine rasche Entscheidung haben, je früher desto besser.“ Wenn möglich, sollte schon am 15. September dieses Jahres mit dem Aufbau der Traglufthalle begonnen werden. Nur 100 Meter entfernt davon steht das Lehrschwimmbecken des ehemaligen Aufbaugymnasiums, heute vom Land Baden-Württemberg als Finanzfachschule genutzt. Das 12,5 Meter lange Becken ist nach Ansicht Roland Wendels eine ideale Ergänzung zum Vorhaben im Schießtal-Freibad. Dort könne man bei einer Wassertiefe von 1,80 Metern keinen Erst-Schwimmunterricht geben. Das Lehrschwimmbecken sei für die Acht- bis Zehnjährigen ein idealer Platz, um sich mit dem Wasser vertraut zu machen. Der Schwimmverein hat mit dem Land Kontakt aufgenommen, möchte aber dieses Bad in Eigenregie betreiben. Bis jetzt gehört es organisatorisch zur Finanzfachschule. Roland Wendel strebt an, auch die unmittelbar daneben stehende Turnhalle zu nutzen. Von Kuno Staudenmaier © Gmünder Tagespost 21.01.2008 |
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