Fast nur Bestzeiten - Anna Sobl in Luxemburg beim „11. Euromeet“

Beim „11. Euromeet“ in Luxemburg präsentierte sich die Gmünderin Anna Sobl in ausgezeichneter Verfassung und erzielte fast durchweg persönliche Bestzeiten. Drei Wochen weilte Anna Sobl vom Gmünder Schwimmverein mit einem Auswahlteam der Schwimmverbände von Baden und Württemberg im Höhentrainingslager in Font Romeau. Offenbar hat ihr die Luft in den tief verschneiten französischen Pyrenäen gut getan. Nach rund 170 Kilometer im Wasser ging es von dort direkt zum „11. Euromeet“ nach Luxemburg.
Ihren ersten Start hatte Anna Sobl über 200 m Freistil. Nach 2:11,56 Minuten verpasste sie ihren Hausrekord und den Sprung ins B-Finale nur hauchdünn. In der Juniorenwertung (Jahrgang 1993/94) landete Anna Sobl auf Rang zehn. Über 50 m Freistil kam sie nach 29,48 Sekunden auf Platz 24 in ihrer Altersklasse ins Ziel.

Das Hauptaugenmerk der Gmünderin lag aber auf den 400 m Freistil. In einem beherzten Rennen schlug sie nach 4:32,67 Minuten als Elfte an. Da sie den Einzug in das A-Finale um ganze 13 Hundertstelsekunden verpasste, war sie zunächst ein wenig verärgert, doch ihre Miene hellte sich schnell wieder auf. Bei den Juniorinnen belegte sie beim stark besetzten Meeting einen guten sechsten Rang. Über 100 m Freistil verbesserte sich Anna Sobl auf 1:02,92 Minuten, die in der Juniorenwertung Rang 34 und damit einen Platz im Mittelfeld bedeuteten. „Der Lehrgang war sehr anstrengend und deshalb bin ich über die doch guten Zeiten ein wenig verwundert“, zog Anna Sobl ihr Fazit vom Auftritt im Großherzogtum Luxemburg.