Kein Geld aus dem Topf - Schwimmverein weiter an Traglufthalle interessiert

Der Schwimmverein Schwäbisch Gmünd ist nach wie vor am Bau einer Traglufthalle über dem Sportbecken im Schießtal interessiert. Zunächst erhoffte Zuschüsse aus dem Konjunkturprogramm gibt es aber nicht.

Viele aktive Schwimmer, viel zu wenig Schwimmstunden im Gmünder Hallenbad, das geht nach Ansicht des Schwimmvereinsvorsitzenden Wendel nicht zusammen. Seit Jahren ist er um zusätzliche Trainingsmöglichkeiten bemüht. Frühere Anstrengungen, dem Sport-Leistungszentrum auch ein Schwimmbecken anzugliedern, scheiterten aus finanziellen Erwägungen. Eine Überdachung des Bettringer Freibads wollte der Ortschaftsrat nicht.
Wendel hat die Überlegungen zur Traglufthalle im Schießtal Anfang Dezember dem Ältestenrat des Gemeinderats vorgetragen. Eine Entscheidung gibt es aber noch nicht. Die Stadtverwaltung hat sich nach der Verabschiedung des Konjunkturprogramms um eine mögliche Förderung für das Vorhaben bemüht. „Für Traglufthallen gibt es aber kein Geld aus diesem Topf“, sagt Oberbürgermeister auf Anfrage der GT. Darauf hatte man beim Schwimmverein zwar gehofft, könnte das Vorhaben aber auch so realisieren. Zwischen 500 000 und 600 000 Euro dürfte die Investition kosten. Die Halle aus einer Dreifach-Folie könnte von Oktober bis April stehen. Den jährlichen Abmangel schätzt der Schwimmverein auf 150 000 Euro. Daran müsste sich die Stadt beteiligen.
Die zusätzliche Schwimmfläche im Winter könnte auch fürs Schulschwimmen genutzt werden. Als Trainingsfläche für Nichtschwimmer bemüht man sich weiter um die Nutzung des Schwimmbads im alten Aufbaugymnasium.