Bestes deutsches Team - Gmünd erfolgreich beim 18. Internationale Schwimmfest der SSG Heidenheim

Mit einem Riesenaufgebot gastierte der Schwimmverein Gmünd beim von 48 Vereinen aus sechs Nationen (die 3033 Meldungen abgegeben hatten) gut besuchten „18 Internationalen Schwimmfest“ der SSG Heidenheim. Auf der 50m-Bahn der „Aquarena“ schwammen sich die Gmünder in immerhin acht Endläufe der offenen Klasse und holten dabei einen Sieg (Timo Herklotz über 100m Brust) und einen dritten Rang.

Als in den Jahrgangsentscheidungen Bilanz gezogen wurde, standen 14 erste, vier zweite und sechs dritte Plätze auf der Habenseite des SVG. Besonders erfreulich war aber der vierte Rang in der Mannschaftswertung (186 Punkte) als bestes deutsches Team – hinter den Auswahlmannschaften des Tessin (325 Punkte) und Luxemburg (309) und den Slowenen von PK Ilirijia Ljubljana (196).
Einen richtigen Coup landete Timo Herklotz im Finale über 100m Brust der offenen Klasse. Nachdem er sich mit eher mageren 1:12,49 Minuten für die Entscheidung qualifiziert hatte, ließ er es dann „knallen“ und holte sich mit guten 1:07,59 Minuten den Sieg. Auch über 50m Brust stand er im Finale und belegte mit 30,93 Sekunden den dritten Rang. Er war aber nicht der einzige aus den Reihen des Schwimmvereins, der sich in einen der Endläufe schwimmen konnte. Zwei achte Plätze gab es für Robin Schuster mit 55,96 Sekunden über 100m Freistil und 27,75 Sekunden über 50m Schmetterling. Ebenfalls zweimal das Finale erreichte Selina Thomas, die dabei über 50m Freistil nach 28,67 Sekunden Fünfte und nach 1:02,20 Minuten über 100m Freistil Siebte wurde. Einen weiteren fünften Platz gab es für Nina Pichler, die sich über 100m Brust auf starke 1:18,26 Minuten im Endlauf steigern konnte. Einen sechsten Rang gab es mit 30,94 Sekunden für Carina Matussek über 50m Schmetterling.
In den Altersklassenentscheidungen waren einmal mehr zwei „Youngster“ im Jahrgang 1997/97 die „große Nummer“ beim Schwimmverein, die dabei sogar zwei Doppelsiege landen konnte. Über 100m Freistil lag Maximilian Forstenhäusler mit 1:03,59 Minuten klar vor seinem Teamkollegen Hennign Mühlleitner (1:06,45 Minuten). Der hatte bereits zuvor die 200m Lagen in 2:40,94 Minuten knapp vor seinem Kontrahenten aus den eigenen Reihen entschieden. Dazu kam für ihn noch der Sieg in 1:14,12 Minuten über 100m Schmetterling. Maximilian Forstenhäusler kam zudem zu zwei recht klaren Erfolgen über 200m Freistil (2:16,06 Minuten) und 100m Rücken (1:16,62 Minuten). Bei der weiblichen Jugend glänzte in der gleichen Altersklasse Christina Rollny mit drei Siegen über 100m (1:18,08 Minuten) und 200m Rücken (2:45,53 Minuten), sowie 200m Lagen (2:51,74 Minuten).
Ebenfalls im Jahrgang 1997/87 ging Sina Heindl an den Start, die dabei über 100m Brust mit 1:29,61 Minuten und vor allem 3:11,76 Minuten zwei klare erste Plätze einfahren konnte. Zweimal erfolgreich war auch im Jahrgang 1993 Nadja Schiek, die sich dabei über 100m Freistil auf gute 1:02,54 Minuten steigerte und sich auch über 100m Schmetterling auf 1:14,90 Minuten verbessern konnte. Im gleichen Jahrgang gingen die 200m Lagen mehr als deutlich an Yanah Elser, die dazu 2:37,48 Minuten benötigte. Schließlich gab es auch für Nina Pichler im Jahrgang 1995 mit 1:22,44 Minuten über 100m Brust einen klaren Erfolg.