Schwimmen für einen guten Zweck. Gemeinsam mit der Gmünder Volksbank rief der Schwimmverein Schwäbisch Gmünd zu einer Spenden-Schwimmaktion zugunsten der abgebrannten Klösterleschule auf. Für jeden Teilnehmer, der 25 Meter geschwommen war, spendete die Volksbank zwei Euro. Insgesamt erschwommen die 488 Teilnehmer 976 Euro.
Den Anfang machten Steffen Kregler, Sportvorstand des Schwimmvereins Gmünd, Udo Effenberger, Vorstandssprecher der Volksbank Schwäbisch Gmünd sowie Günther Wildner, Marketingleiter der Bank. Sie starteten aber nicht wie die übrigen Teilnehmer von den Startblöcken sondern vom Sprungturm, um ihre Bahn zugunsten der Klösterleschule zu schwimmen. Das Kommando zum Start übernahm Oberbürgermeister Richard Arnold. „Auf die Plätze“, befahl das Stadtoberhaupt und pfiff in seine Trillerpfeife: Die Spendenaktion hatte begonnen. Während Effenberger und Kregler vom Einser und Dreier mit einem Köpfer ihre „Spendenbahn für die Klösterleschule“ starteten, sprang Wildner vom Fünfer mit einem Salto ins Wasser und erntete dafür Beifall von den Anwesenden Mitgliedern des Schwimmvereins. 25 Meter galt es zu schwimmen. Also eine Bahn im Gmünder Hallenbad. Nach den Dreien startete weitere Gmünder Prominenz, darunter auch die Schul- und Sportamtsleiterin der Stadt Gmünd, Karin Schüttler, um ihren Teil zu der Spendenaktion beizutragen. Danach hatten die Mitglieder des Schwimmvereins die Möglichkeit ihre 25 Meter zugunsten der Klösterleschule zu schwimmen Die Idee zu der Spendenaktion hatte der Schwimmverein Schwäbisch Gmünd, der seit 2006 eine Kooperation mit der Klösterleschule habe, erklärt Kregler. Einen Partner zur Unterstützung der Aktion fanden sie in der Gmünder Volksbank, die sich bereiterklärte für jeden Teilnehmer zwei Euro zu spenden der mindestens 25 Meter im Gmünder Hallenbad zurücklegte. „Die Idee finde ich supertoll und den Kindern macht es auch riesig Spaß“, freut sich Arnold über die Spendenaktion. Der Gmünder Schultes wurde vor Beginn der Aktion von vielen Kindern umringt, die wissen wollten, für was sie eigentlich eine Bahn schwimmen sollten und für was das Geld denn gespendet werde. „Als sie erfahren haben, dass sie damit den Kindern der Klösterleschule helfen, waren sie gleich noch etwas mehr motiviert“, so Arnold. Selber schwamm der OB allerdings keine Bahn, da er nur kurz vorbeischauen konnte. „Ich wollte aber mitmachen“, sagt Arnold, der dann zumindest zu Beginn die Aufgabe des Startsignalgebers übernahm, bevor er wieder weiter zum nächsten Termin musste.
Effenberger selbst zeigte sich ebenfalls überzeugt von der Spendenaktion und freute sich mit allen Beteiligten, dass am Ende 488 Teilnehmer 25 Meter oder mehr geschwommen waren und so 976 Euro für die Klösterlesschule zusammen kamen, die der Schule nun für benötigte Materialien zur Verfügung stehen.
