Archiv 2010

Christina Rollny mausert sich zum Aushängeschild - Schwimmverein Gmünd im Umbruch – Nachwuchs zeigt gute Leistungen

Es war schon im Vorfeld klar, dass die Erwartungen des Schwimmvereins Schwäbisch Gmünd bei den Württembergischen Hallenmeisterschaften in Ulm nicht allzu hoch angesiedelt werden durften. Doch wer am Wochenende auf der 25m-Bahn des „Westbads“ ins Wasser sprang, zeigte sich überwiegend von seiner besten Seite. Zumindest wenn es um Plätze unter den ersten drei bei den Entscheidungen der Junioren bis zur E-Jugend ging. Hier konnte der SVG sechs Titel, sechs zweite und acht dritte Ränge einsammeln. Im Vergleich zum Vorjahr war es sogar eine Meisterschaft mehr, doch wurde bereits auf den Plätzen dahinter die Ausbeute gegenüber dem vergangenen Jahr – als der SVG in Gmünd 17 Vizemeisterschaften und 13 dritte Ränge einfahren konnte – fast halbiert.

Ein Grund für den Rückgang an Trophäen ist der derzeitige Umbruch, der SVG hatte in Ulm eine ganze Reihe etablierter Kräfte, angefangen bei Anna Sobl, nicht am Start. „Wir setzen auf den Nachwuchs und hoffen, dass wir bis in ein, zwei Jahren wieder mit den Topvereinen im Land mithalten können“, sieht SVG-Vorstand Roland Wendel keinen Grund zur Beunruhigung. Schließlich gab es solche Phasen beim SV in der Vergangenheit immer wieder. So konnte sich die Trainergilde um „Chef“ Martin Rademacher auch über eine ganze Reihe hervorragender Leistungen freuen. Vor allem Christina Rollny konnte in Ulm überzeugen. Gleich drei Titel gingen bei der C-Jugend (Jahrgang 1997/98) auf das Konto der Schülerin, die dabei ihre persönlichen Hausrekorde deutlich verbessern konnte und sich immer mehr zu einem neuen Aushängeschild beim SVG mausert. Als Mitfavoritin ging sie über 100m und 200m Rücken an den Start und wurde dieser Rolle mit ihren Siegen in hervorragenden 1:07,74 und 2:25,03 Minuten mehr als gerecht.

Favoritenrolle ausgefüllt

Über die 200m-Distanz belegte sie in der offenen Klasse Platz vier. Eine grandiose Vorstellung bot sie beim Sieg über 200m Freistil in 2:16,71 Minuten. Auch ihre 32,35 Sekunden über 50m Rücken konnten sich sehen lassen. Als Dritte hatte Christina Rollny nur 23 Hundertstelsekunden Rückstand zur Siegerin. Die gesamte Palette an Podestplätzen konnte Maximilian Forstenhäusler (ebenfalls C-Jugend) verbuchen. Dabei gab es für ihn einen Titelgewinn mit ausgezeichneten 2:28,31 Minuten über 200m Schmetterling. Zweimal Vizemeister wurde er mit ebenfalls guten 2:09,66 Minuten über 200m Freistil und 1:07,28 Minuten über 100m Schmetterling. Dritter wurde er mit 1:00,75 Minuten über 100m Freistil und 30,61 Sekunden über 50m Schmetterling. Über 200m Freistil lag der gleichaltrige Henning Mühlleitner mit 2:12,29 Minuten auf Rang drei. Zudem wurde er mit 1:07,84 Minuten über 100m und 2:25,07 Minuten über 200m Rücken zweimal Vizemeister.
Einen Titel für den SVG holte bei der A-Jugend (Jahrgang 93/94) Berkay Alkoyak mit 1:10,37 Minuten über 100m Brust. Zum Auftakt der Titelkämpfe hatte er über 50m Brust mit 32,38 Sekunden den dritten Rang belegt. Ebenfalls einen Titel gab es bei den Junioren (Jahrgang 1991/92) für Hannes Röhrle mit 2:34,13 Minuten über 200m Brust. Allerdings blieb er in seinen anderen Rennen hinter den Erwartungen zurück. Dritter bei der B-Jugend (Jahrgang 1995/96) wurde über 100m Brust (1:14,90 Minuten) Benedikt Krause. Eine Vizemeisterschaft gab es in der gleichen Altersklasse für Anna Schuler mit 2:37,30 Minuten über 200m Schmetterling. Dazu kam Rang drei über 100m Schmetterling (1:09,22 Minuten). Ebenfalls Zweite wurde bei der D-Jugend (Jahrgang 1999/00) Lisa Luther mit guten 2:38,19 Minuten über 200m Freistil. Bei den Juniorinnen landete Carina Matussek mit 31,60 Sekunden auf dem dritten Platz.


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