Die Weichen sind für die Männer des Schwimmvereins Schwäbisch Gmünd in Richtung Aufstieg gestellt. Nach der Vorrunde bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften stehen das SVG-Team mit 19.168 Punkten souverän auf Rang eins der Württemberg-Liga und hat damit dicke Chancen nach einem Jahr wieder in die Oberliga Baden-Württemberg zurück zu kehren. Mit der zweiten Mannschaft der Wasserfreunde Leonberg (17.270 Punkte) und der SV Region Stuttgart (17.031) hat die Konkurrenz vor dem zweiten Durchgang am kommenden Sonntag vor Heimpublikum im Gmünder Hallenbad bereits einen deutlichen Rückstand. Aus dem badischen Schwimm-Verband droht keine Gefahr. Auf alle Fälle werden am Ende zwei Mannschaften in Gmünd jubeln können. Beim Schwimmverein ist man zumindest optimistisch, dass die Männer allen Grund zur Freude haben werden. „Es sollte doch mit dem Teufel zu gehen, wenn wir es nicht schaffen sollten“, hat auch Patrick Engel die Rückkehr in die Oberliga fest im Visier. „Die Mannschaft hat bei der Vorrunde einen sehr, sehr gute Vorstellung mit einer starken Teamleistung geboten“, freute sich der SVG-Trainer, der im April vergangenen Jahres nur zwei Monate nach dem Abstieg in die Württemberg-Liga die Mannschaft übernommen hatte.
Beim Auftritt am Wochenende auf der 25-Meter-Bahn des Vereinsbads des SV Cannstatt sorgte vor allem ein Duo für Aufsehen. In den maximal pro Teilnehmer erlaubten fünf Rennen zeigten die beiden SVG-Schwimmer für eine Reihe von Topleistungen.
Mühlleitner und Trünkle top
Namentlich Henning Mühlleitner mit 3.226 Punkten und Simon-Harvey Trünkle mit nur zwei Zählern weniger leisteten im Wasser ganze Arbeit. Henning Mühlleitner hatte mit 4:14,08 Minuten über 400m Freistil, 59,57 Sekunden (erstmals unter der Minutengrenze) über 100m und 2:12,05 Minuten über 200m Rücken sowie 2:12,61 Minuten über 200m und 4:47,85 Minuten über 400m Lagen ausschließlich persönliche Bestzeiten auf Lager.
Simon-Harvey-Trünkle steuerte mit 59,40 Sekunden über 100m Schmetterling eine starke Leistung zum Gesamterfolg bei. Außerdem war er über 50m (24,26 Sekunden), und 100m Freistil (53,88 Sekunden) sowie 50m Schmetterling (26,03 Sekunden) und 200m Lagen (2:16,22 Minuten) im Einsatz.
Hans-Peter Gratz war viermal im Einsatz und kam mit 58,24 Sekunden über 100m und 2:01,35 Minuten über 200m Freistil sowie 1:11,39 Minuten über 100m Brust und 5:11,44 Minuten über 400m Lagen am Ende auf 2.177 Punkte. Für „Oldie“ Philipp Sobl, der über 50m (25,77 Sekunden), 100m (58,42 Sekunden) und 200m Schmetterling (2:15,72 Minuten) ins Wasser sprang standen am Ende 1.911 Punkte zu Buche. Einen Punkt weniger ergatterte mit einer starken Vorstellung Per Kleinschmidt über die drei Rückenstrecken der 50m (28,36 Sekunden) 100m (1:01,68 Minuten) und 200m (2:11,50 Minuten).
Ebenfalls dreimal ins Becken sprang Niklas Seitler und trug 1.745 Punkte zur Mannschaftswertung bei. Er ging über 200m (2:03,00 Minuten), 400m (4.22,11 Minuten) und 1500m Freistil (17:35,60 Minuten) an den Start. Auch Paul Gratz hatte mit 50m (31,84 Sekunden), 100m (1:10,18 Minuten) und 200m Brust (2:39,46 Minuten) drei Rennen in seinem Programm, bei denen er 1.724 Punkte zu Platz eins beisteuern konnte.
Pascal Herklotz kam bei seinen drei Einsätzen über 1500m Freistil (17:52,37 Minuten), 200m Brust (2:37,06 Minuten) und 200m Schmetterling (2:40,21 Minuten) zusammen auf wichtige 1.418 Zähler. Blieben noch die Leistungen von Daniel Oetzel, der mit 24,95 Sekunden über 50m Freistil und 29,03 Sekunden über 50m Rücken auf 1.218 Punkte kam und Berkay Alkoyak. der über 50m Brust im Einsatz war. Seine 31,95 Sekunden ergaben 615 Punkte. srk
