„Damit sind wir in der Lage, nicht nur die Hälfte, sondern zwei Drittel der Kosten für eine Traglufthalle im Freibad beizutragen.“ Roland Wendel, Vorsitzender des Gmünder Schwimmvereins, freute sich über die stolze Spendensumme von 40.000 Euro, die die Porsche AG seinem Verein zukommen lässt. Für die SVG-Vorstandsmitglieder war der Samstag ein Festtag. Zwischen Sektempfang und einer feinen Maultaschensuppe überreichte ihnen der Geschäftsführer des Porsche Zentrums Schwäbisch Gmünd, Wilfried Honig, und Markus Rickmeier, Porsche-Marketingchef der Region, einen Scheck, auf dem die stolze Spendensumme von 40.000 Euro vermerkt war. „Wir wollen damit mithelfen, dass der Schwimmverein neue Trainingsmöglichkeiten schaffen kann, um seine Aufgabe, die zahlreichen Kinder und Jugendlichen zu betreuen und zu fördern, besser bewältigen zu können,“ erklärte Honig. „Wenn man sieht, was der Verein hier leistet, muss man sagen, dass er es allemal verdient hat“, ergänzte Rickmeier. Beide betonten, dass sie sich freuen würden, wenn der Verein diese Spende zum Bau einer Traglufthalle im Gmünder Freibad im Schießtal mit einbringen könnte. Von den rund 1200 Mitgliedern, die der SVG als viertgrößter Schwimmverein in Baden-Württemberg zählt, sind 600 Kinder und Jugendliche.Und weil für den SVG-Vorsitzenden Roland Wendel mit dieser Spende die Realisierung eines solches Projekts, das das Gmünder Freibad das komplette Jahr über nutzbar machen könnte, tatsächlich in greifbare Nähe gerückt ist, wurden auch gleich Pläne über die Einweihung geschmiedet. Für ihn wäre es durchaus vorstellbar, die Traglufthalle nach dem Schluss der Freiluftsaison schon im September kommenden Jahres zu eröffnen. „Dann könnten wir sogar noch ein Highlight innerhalb der Landesgartenschau setzen.“ Porsche-Gmünd Geschäftsführer Honig stellte für diese Teil seine aktive Beteiligung in Aussicht. Der Samstag könnte damit für den Gmünder Schwimmverein und dem Gmünder Porsche Zentrum der Beginn einer zukünftigen Beziehungspflege gewesen sein.
Die Porsche Sportförderung unterstützt in diesem Jahr je sieben Vereine aus Baden-Württemberg und Sachsen, die sich, so Rickmeier, „im besonderen Maße um die Nachwuchsarbeit verdient gemacht haben“, mit insgesamt 500.000 Euro. Zu den sieben baden-württembergischen Vereinen zählen neben dem Schwimmverein Schwäbisch Gmünd das Kraftwerk Schwarzach, die TG Mannheim, der TSV Phönix Lomersheim, die SpVgg Lahr, die SG Köndringen-Teningen und der FC Wallbach.
© Gmünder Tagespost 12.10.2013
