Gmünd präsentiert sich auf „didacta“ - Stadt stellt bei Europas größter Bildungsmesse in Stuttgart zwei bildungspolitische Projekte vor

Bei der „didacta“, Europas größter Messe rund um das Thema Bildung, haben die Kommunalen Landesverbände in Stuttgart den Bildungskongress „Kommune macht Schule“ veranstaltet. Die Stadt Schwäbisch Gmünd stellte dabei zwei bildungspolitische Projekte vor. Begleitend zum Kongress der Landesverbände fand eine Ausstellung von Städten und Landkreisen zu kommunalen Bildungsprojekten statt. „Schwäbisch Gmünd ist eine Stadt mit einer Vielzahl von beispielgebenden Angeboten im Bereich der Bildung. Wir haben daher die Chance genutzt und haben exemplarisch zwei Projekte aus Schwäbisch Gmünd auf der Messe vorgestellt“, erklärte der Bürgermeister Dr. Joachim Bläse.

Zum einen wurde mit dem Bildungs- und Familienzentrum auf dem Hardt (BiKiFa) ein für andere Bildungsstandorte beispielgebendes Projekt der Entwicklung eines Bildungs- und Familienzentrums präsentiert. Das BiKiFa ist ein Zusammenschluss der Grundschule Hardt, der Kita St. Elisabeth und des Vereins JuFuN auf konzeptioneller und räumlicher Ebene. Durch die Zusammenlegung im Zentrum des Stadtteils entstehen Synergieeffekte vor allem für Familien und deren Kinder, die „lückenlos“ von der Geburt bis zum Alter begleitet werden können. „Die Verbesserung der Bildungschancen durch Begleitung der Kinder von der Geburt bis zum Übergang in eine weiterführende Schule ist unser Ziel“, so Bürgermeister Bläse.

Als zweites Projekt stellte die Stadt Schwäbisch Gmünd gemeinsam mit dem Schwimmverein das Pilotprojekt „Schwimmen lernen an Ganztagesschulen“ vor. „Alle Kinder sollten schwimmen können“, findet Steffen Kregler der von Seiten des Schwimmvereins das Projekt verantwortet. Der Schwimmverein Schwäbisch Gmünd organisiert daher gemeinsam mit dem Kultusministerium und der Stadt ein landesweites Pilotprojekt, bei dem Erstklässlern aus drei Ganztagsschulen schwimmen beigebracht wird. Die Resonanz auf dieses Pilotprojekt sei landesweit positiv und die ersten Kinder hätten inzwischen das Seepferdchen erlangt.

© Gmünder Tagespost 08.04.2014