Am Rekord gekratzt - SVG bei „Swimcup“ in Eindhoven

Bereits nach den ersten Rennen zeigte sich Patrick Engel mit dem Auftritt seiner Schützlinge beim mit Weltklasseathleten besetzten „Swimcup“ in Eindhoven zufrieden. So wackelte bereits mehrfach ein Vereinsrekord des Schwimmvereins Schwäbisch Gmünd. Vor allem aber überraschte Lisa Schulz bei den Juniorinnen (Jahrgang 1998/99) mit einem ersten Podestplatz für das SVG-Team bei dem Meeting in den Niederlanden. Sie hatte sich mit 2.30,36 Minuten als zunächst Vierte über 200m Lagen in das Altersklassenfinale geschwommen, steigerte sich auf 2:29,77 Min. und belegte einen guten zweiten Platz. Über 400m Lagen belegte sie in der offenen Klasse (5:18,62 Min.) Rang 18. Bereits einen zweiten Finalplatz ergatterte sie sich als Vorlaufsechste in der Juniorenentscheidung über 100m Brust in 1:18,56 Min.


Knapp das Finale der besten Acht in der offenen Klasse verpasste zum Auftakt Maximilian Forstenhäusler über 400m Lagen. Mit 4:42,24 Minuten belegte er Rang zehn. „Er hat bärenstark begonnen, musste am Ende aber ein paar Körner lassen“, war dies eine Vorstellung, die für die Deutschen Meisterschaften in drei Wochen in Berlin (1. bis 4. Mai) gute Aussichten eröffnet. glaubt Engel. Selbst der Vereinsrekord, der seit bald 13 Jahren von Andreas Seitz (4:36,37) gehalten wird, scheint nicht außer Reichweite zu sein.

Um einiges näher kam Maximilian Forstenhäusler der SVG-Hausmarke über 200m Schmetterling. Mit 2:09,53 verpasste er im Vorlauf die vier Jahre alte Marke von Philipp Sobl nur um 16 Hundertstelsekunden. Da sich Maximilian Forstenhäusler damit in Eindhoven als Schnellster für das Juniorenfinale (Jahrgang 1996/97) qualifizieren konnte, hatte er am Freitagabend noch ein zweite Chance. Mit 2:11,08 Minuten schwamm er sich als Siebter seiner Altersklasse über 200m Lagen noch in ein zweites Finale am gleichen Tag (alle Endläufe bei Redaktionsschluss noch nicht beendet). Eine Zeit, die auch nur 64 Hundertstelsekunden über Vereinsrekord von Andreas Seitz liegt.

Auch Per Kleinschmidt ging bereits mit einem SVG-Vereinsrekord auf Tuchfühlung. ?ber 50m Rücken verpasste er mit 28,42 Sekunden die bisherige Marke von Stefan Talgner (28,20 Sekunden) nur knapp. Ein Rekord, der im übrigen fast schon 33 Jahre auf dem Buckel hat und die zweitälteste SVG-Vereinsbestmarke bei den Männern ist. Per Kleinschmidt belegte mit dieser Leistung in Eindhoven Platz 26. in der offenen Klasse. Die 200m Rücken sahen ihn nach 2:16,08 Minuten im Ziel und die Rang 17 bedeuteten. Schwer hatte es der Gmünder (Jahrgang 1998) über 100m Freistil, die er ebenfalls in der offenen Klasse zu bestreiten hatte. 56,04 Sekunden bedeuteten in einem großen Klassefeld Platz 89.

© Gmünder Tagespost 11.04.2014