Archiv 2014

Gmünd bläst zum Angriff auf Liga zwei - Testwettkampf beim Schwimmverein – Trainer Patrick Engel mit dem Ergebnis zufrieden

Fast schon akribisch laufen beim SV Gmünd die Vorbereitungen auf die Deutsche Mannschafts-Meisterschaften. In diesem Jahr hat sich der Verein den Aufstieg in die Südgruppe der 2. Bundesliga auf die Fahnen geschrieben. „Wenn nicht jetzt, wann dann“, lautet die Ansage des SVG-Vorsitzenden Roland Wendel, der dies nicht als Frage, sondern als klares Ziel verstanden wissen will. Es wird aber eine „Alles-oder-Nichts-Entscheidung“ werden, da es im Gegensatz zu der Vergangenheit in diesem Jahr nur eine Runde geben wird, die über Aufstieg – oder den Verbleib in der Oberliga Baden-Württemberg – entscheiden wird. Einen ersten (wichtigen) Schritt in Richtung Aufstieg hat der SVG bereits gemacht: Beim Oberliga-Durchgang am 1. Februar hat man im Gmünder Hallenbad Heimrecht und will dieses auch nutzen.

„Die Leistungen sind super“

Einen zweiten Schritt machte das Team am vergangenen Samstag. SVG-Trainer Patrick Engel wollte seine „Mannen“ (und auch die in der Verbandsliga Württemberg schwimmenden Frauen) einem Test unterziehen. Kurzerhand organisierte der SVG-Trainer einen Testwettkampf im Hallenbad. Danach war er hellauf zufrieden. „Nach einer harten Trainingswoche gab es wirklich gute Leistungen“, so Engel. „Die Tendenz stimmt und die Leistungen sind zum jetzigen Zeitpunkt schon super“, fügte er hinzu. Er sieht sein Team gerüstet und bläst zum Sturm auf die zweite Liga. „Wir wollen auf Angriff gehen“, kündigte er schon jetzt an.

Noch steht aber nicht im Detail fest, wer dann über welche Strecke ins Wasser springen wird. „Ich habe ein paar Tendenzen erkannt und kann abschätzen, in welcher Aufstellung wir an den Start gehen könnten“, sagte Patrick Engel, der bei den Männern eine „Schwachstelle“ hat: die Bruststrecken. Mit ziemlicher Sicherheit dürfte hier Maximilian Forstenhäusler zum Einsatz kommen, der am Samstag mit 1:07,13 Minuten über die 100m-Distanz eine gute Leistung ablieferte. Die Nummer zwei dürfte wohl Pascal Herklotz werden, der mit 1:10,23 Minuten gestoppt wurde. „Ich denke aber, dass er klar unter 1:10 Minuten schwimmen kann“, lautet die Hoffnung seines Trainers.
Patrick Engel war zudem unter anderem mit den 2:00,73 Minuten von Hans-Peter Gratz über 200m Freistil oder den 4:58,64 Minuten von Eric Wendel über 400m Lagen (erstmals unter fünf Minuten) zufrieden. Ebenso mit den 2:19,81 Minuten von Per Kleinschmidt über 200m Lagen.

Bei den Frauen zeigte sich der Gmünder Schwimmtrainer vor allem von Franziska Vester angetan, die die 100m Freistil in 1:02,83 Minuten und die 200m Freistil in 2:18,50 Minuten zurück legte. Zudem gab es für Patrick Engel und die anderen zuständigen Trainer und Übungsleiter beim Schwimmverein auch Hinweise, wer in den zweiten Mannschaften bei Männern und Frauen, die in der Bezirksliga an den Start gehen werden, und bei den Jugend-Mannschafts-Meisterschaften im Bezirks Ostwürttemberg, die am 26. Januar in Göppingen ausgetragen werden, an den Start gehen könnte.

© Gmünder Tagespost 15.01.2014


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