Archiv 2014

Forstenhäusler holt vier Titel - Württembergische Kurzbahn-Meisterschaften in Neckarsulm

Henning Mühlleitner nahm nicht an den Württembergische Kurzbahn-Meisterschaften – der SVG-Schwimmer weilt derzeit mit seiner Trainingsgruppe aus Saarbrücken im Trainingslager auf Fuerteventura (Foto: seifert)

SVGler Max Forstenhäusler sicherte sich in Neckarsulm vier Baden-Württembergische Titel.

Patrick Engel, Trainer des Schwimmvereins Gmünd, war mit den Leistungen seiner Schützlinge bei den Württembergischen Kurzbahn-Meisterschaften sichtlich zufrieden. Die Gmünder sicherten sich in Neckarsulm vier Titel, drei Vizemeisterschaften und vier dritte Plätze und gehören so zu den besten vier Vereinen des Landes.

Alle vier Meisterschaften gingen auf das Konto von Maximilian Forstenhäusler, der dabei eine starke Vorstellung bot. Ein paar Titel blieben aber auch auf der Strecke, da Henning Mühlleitner als zweites Aushängeschild des Vereins derzeit mit seiner Trainingsgruppe aus Saarbrücken in einem Trainingslager auf Fuerteventura weilt. „Vor allem in den Staffel hätte er uns noch gut getan“, meinte Patrick Engel, der aber für die Vorstellung seiner Mannschaft viel Lob bekam. Unter anderem auch vom Gmünder Ex-Trainer und neuen Landestrainer in Württemberg, Farshid Shami. „Es freut mich, wie sich die Mannschaft entwickelt und es tut sich etwas beim Schwimmverein“, stellte er fest. Patrick Engel war unterdessen nicht nur mit Maximilian Forstenhäusler zufrieden. So konnte er auch Podestplätze bei den Frauen bejubeln.

Schwimmverein Gmünd holt im Jugendbereich 14 erste Plätze

Des Weiteren konnte der SVG im nagelneuen und für 18 Millionen Euro errichteten Sportbad von Neckarsulm mit seiner teilbaren 50m-Bahn („ein kleines Schmuckstück“, so Schwimmvereins-Vorstand Roland Wendel, der gleich ein paar Trainingsbahnen absolvierte) in den Altersklassenwertung von den Junioren (Jahrgang 1995/96) bis zur D-Jugend (Jahrgang 2003/04) noch 14 erste, sowie je sechs zweite und dritte Plätze verbuchen. Damit konnte man sich gegenüber dem Vorjahr noch verbessern. „Wir haben eine ganze Reihe von Nachwuchskräften, die große Fortschritte gemacht haben“, hatte Patrick Engel beobachtet.

Eine gelungene Generalprobe im Hinblick auf die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in nicht mehr ganz zwei Wochen in Wuppertal (19. bis 22. November) konnte Maximilian Forstenhäusler verzeichnen. Keine Frage war für ihn als deutscher Meister in seiner Altersklasse die Verteidigung seines Vorjahreserfolg über 200m Lagen das Ziel. Mit 2:06,36 Minuten lag er am Ende klar vor der Konkurrenz und schrammte an seinem SVG-Vereinsrekord nur um 29 Hundertstelsekunden vorbei. Auch über die 200m Schmetterling war der Gmünder der große Favorit und wurde dieser Rolle in 2:06,94 Minuten ebenso deutlich gerecht wie zuvor über seine Spezialstrecke.

Angesichts seiner Klasse über die 200m-Strecke kam sein Titelgewinn über die 100m Schmetterling in guten 56,30 Sekunden gar nicht so unerwartet. Zudem wackelte auch hier der Vereinsrekord des Schwimmvereins, der (noch) von Philipp Sobl mit 56,00 Sekunden gehalten wird. Die größte Überraschung war aber sicher der Sieg von Maximilian Forstenhäusler über 200m Freistil. Mit starken 1:51,80 Minuten deutete er seine Möglichkeiten über diese Strecke an sitzt zudem Henning Mühlleitner im Nacken, dessen Vereinsrekord von 1:50,71 Minuten durchaus im Bereich des Möglichen für Maximilian Forstenhäusler liegt, der am Wochenende mit einem Dutzend Rennen ein strammes Programm zu absolvieren hatte.

Maximilian Forstenhäusler stellt elf Jahre alten Vereinrekord ein

So stand er auch über 100m Freistil im Finale und schwamm in 51,46 Sekunden auf den Vize-Platz. Dann sollte er doch noch einen Vereinsrekord zumindest einstellen. Über 100m Lagen egalisierte er als Vierter die 58,52 Sekunden, die Florian Abele vor über elf Jahren in Aachen aufgestellt hatte. Den Endlauf über 50m Schmetterling beendete Maximilian Forsenhäusler in 25,69 Sekunden als Fünfter. Weitere Einsätze hatte er in den beiden 4x50m-Staffeln. Über Lagen landete das SVG-Quartett, in dem außerdem Per Kleinschmidt, Marvin Broer und Simin-Harvey Trünkle im Einsatz waren, in 1:51,25 Minuten auf Rang drei. Vierter wurden Simon-Harvey Trünkle, Maximilian Forstenhäusler, Per Kleinschmidt und Julian Morassi in 1:39,17 Minuten mit der Freistilstaffel. Hier kamen Marvon Broer, Nils Wendel, Patrick Delferth und Hans-PEter Gratz als zweites SVG-Team als Siebte ins Ziel (1:44,64 Minuten).

Seit seinem Wechsel zur Saarbrücker Trainingsgruppe tut sich Per Kleinschmidt ein wenig schwer mit dem doch umfangreicheren Training. „Es wird so langsam“, sah Patrick Engel auch bei ihm einen Aufwärtstrend, der mit Platz zwei über 200m Rücken in 2:07,35 Minuten belohnt wurde – mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand zum Sieger. Dritter wurde der Gmünder in 58,86 Sekunden über 100m Rücken und über 50m Rücken schlug er nach 27,22 Sekunden als Fünfter an. Mit Neuzugang Marvin Broer als Sechster in 2:13,19 Minuten konnte sich über 200m Rücken ein weiterer Gmünder im Vorderfeld platzieren. Zweimal für ein Finale qualifizieren konnte sich Simon-Harvey Trünkle, der dabei über 100m Freistil (54,26 Sekunden) und 50m Schmetterling (26,11 Sekunden) jeweils auf dem siebten Platz landete.

Für die beste Platzierung bei den Gmünder Frauen sorgte Christina Rollny, die ebenfalls einen Aufwärtstrend verzeichnen konnte und in 2:23,40 Minuten über 200m Rücken Vizemeisterin wurde. Einen gute Vorstellung bot auch Neuzugang Carolin Morassi, die als Dritte über 200m Schmetterling in 2:29,73 Minuten ihr bestes Ergebnis erzielen konnte. Die 200m Lagen beendete sie in 2:28,34 Minuten als Fünfte. Zudem stand sie im Finale über 100m Rücken und wurde dort in 1:07,55 Minuten Sechste. Platz sieben gab es für sie in 1:08,55 Minuten über 100m Lagen und Achte wurde sie in 1:09,12 Minuten über 100m Schmetterling.

Zudem stand sie in der Gmünder Staffel über 4x50m Lagen in der sie zusammen mit Christina Rollny, Lisa Schulz und Sophia Anderle in 2:05,07 Minuten für einen weiteren dritten Rang sorgte. Auch Lisa Schulz zeigte eine gute Vorstellung und durfte sich unter anderem über 2:42,12 Minuten über 200m Brust freuen, die Rang sechs bedeuteten. Rang fünf belegte sie im Finale über 50m Brust in 34,74 Sekunden. Siebte wurde sie in 1:15,80 Minuten über 100m Brust. Ebenfalls Siebte wurde Sophia Anderle in 31,40 Sekunden im Finale über 50m Rücken. Das 4x50m-Freistil-Quartett der Gmünderinnen mit Sophia Anderle, Lisa Schulz, Franziska Vester und Carolin Morassi belegte in 1:55,17 Minuten den achten Platz.

© Gmünder Tagespost 11.11.2014 18:31:45


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