Rang im Mittelfeld - EM: Henning Mühlleitner belegt Platz 35

Auf dem Programm für Henning Mühlleitner vom Schwimmverein Schwäbisch Gmünd stand am zweiten Tag der Europameisterschaften in London 200 Meter Freistil. Nach 1:50,12 Minuten war er im olympischen „Aquatic Centre“ im Ziel und belegte Rang 35.

Es ist der zweite Tag der Europameisterschaften in London und der zweite Auftritt von Henning Mühlleitner vom Schwimmverein Schwäbisch Gmünd. Als er aus dem Wasser stieg, war Henning Mühlleitner vom Schwimmverein Schwäbisch Gmünd nach einem schnellen Blick auf die elektronische Anzeigetafel nicht ganz zufrieden. Er belegte in 200 Meter Freistil nach 1:50,12 Minuten Rang 35. Ein Platz im Mittelfeld bei seiner EM-Premiere.

„Ich wollte unter 1.50,00 Minuten schwimmen“, ärgerte sich Henning Mühlleitner nach den 200 Metern Freistil ein wenig. Dabei hatte er mit seiner Vorstellung seine Leistung von den deutschen Meisterschaften in Berlin vor knapp zwei Wochen schon bestätigt. Dort hatte er als Startmann der Schwäbisch Gmünder 4x200 Meter-Freistilstaffel in 1:49,81 Minuten einen Vereinsrekord erzielt.

„Ich kam auf den ersten 50 Metern nicht so rechts in Rollen“, meinte der Gmünder Schwimmer Henning Mühlleitner zu seinem Auftritt. Erst auf der zweiten Hälfte des Rennens lief es dann bei dem Sportler besser und er konnte noch etwas Boden gegenüber seiner starken Konkurrenz gut machen. „Es lief auch besser, als bei den 400 Metern Freistil“, fügte Henning im Anschluss noch hinzu. Dort war er nämlich mit seinen 3:52,22 Minuten und Rang 20 nicht zufrieden. Nach einem Ruhetag wird er anschließend über die 800 Meter Freistil in London an den Start gehen. „Die 8:00,00 Minuten zu unterbieten, wäre nicht schlecht“, nannte Henning Mühlleitner als Ziel.

Maxine Wolters belegt bei ihrer EM-Premiere einen guten 14. Platz

Einen hervorragenden vierzehnten Platz belegte bei ihrer EM-Premiere Maxine Wolters, die für die SG Bille Hamburg an den Start geht. Die Tochter von der einstige SVG-Spitzenschwimmerin Marion Zoller hatte sich für das Halbfinale über 200 Meter Rücken qualifiziert und verbesserte sich dort dann auf gute 2:12,55 Minuten.
Zugleich war sie damit die beste deutsche Teilnehmerin am ersten Tag der Titelkämpfe in der britischen Hauptstadt London. Sie wird über 200 Meter Lagen einen weiteren Start absolvieren. Eine Strecke, über die ihre Mutter 1991 bei der EM in Athen eine Bronzemedaille gewann.

© Gmünder Tagespost 17.05.2016 20:44