Deutsche Mastermeisterschaften lange Strecken in Stuttgart - Kathrin Stotz (2) und Fabian Blessing holen Gold - Silber für Carina Matussek und die 4 x 200 Meter Freistilstaffel mixed

„Das ist ja super, Gratulation“, jubelte Roland Wendel, als er von den Ergebnissen der Gmünder Jung-Seniorinnen und Senioren bei den Internationalen Deutschen Mastermeisterschaften über die langen Strecken im 50-Meter-Becken des Stuttgarter Sportbads Neckarpark erfuhr. Der Vorsitzende des Schwimmvereins freute sich, selbst mehrfacher Deutscher Mastermeister, besonders darüber, „dass bei uns jetzt endlich wieder Master-Nachwuchs in der Altersstufe 25 bis 35 Jahre nachrückt und das Meistertitelsammeln nicht nur den Oldies im Alter von 65 bis 85 Jahren überlassen bleibt“.

Gleich zweimal auf dem Siegerpodest ganz oben stand Kathrin Stotz (AK 20). Sie gewann über 400 Meter Lagen in souveräner Manier Gold in 5.16,56 Minuten vor Chiara Ferrari von der TG Biberach in 5.21,32 Minuten und Nele Weinfurtner vom SC Regensburg in 5.34,33 Minuten. Auch über 200 Meter Brust feierte Kathrin einen astreinen Start-Ziel-Sieg in 2.44,69 Minuten vor Elena Steinweg (WSV Offenbach) in 2.46,20 Minuten und Janka Riedel (SV Böbingen) in 2.47,05 Minuten. Angelika Straub belegte in 3.16,64 Minuten den 11. Platz.

In der AK 35 überraschte Carina Matussek mit dem Gewinn der Silbermedaille über 200 Meter Brust in 3.06,77 Minuten hinter Deike Homeyer (SG Wiste) in 2.59,17 Minuten.

Mit großem Einsatz erkämpfte sich bei den Masters in der AK 25 Fabian Blessing über die 200 Meter Brust die Goldmedaille. Der Gmünder legte furios los und führte vom Start weg das starke Feld an. Im Endspurt kam Felix Brazel vom TuS Metzingen, Enkel der Gmünder Schwimmer-Legende Ernst Brazel, immer näher heran, doch Fabian Blessing brachte nach guten 2.36,63 Minuten seinen Vorsprung sicher ins Ziel. 2.37,25 Minuten zeigten die Uhren für Felix Brazel, dessen Mutter Gudrun Brazel über 400 Meter Lagen Vierte wurde.

Völlig unerwartet holte sich die Gmünder 4 x 200 Meter Freistilstaffel mixed in der AK 100 die Silbermedaille. Nur der deutsche „Monster“-Schwimmverein SC Magdeburg konnte nach 9.00,31 Minuten das Gmünder Quartett bezwingen. Kathrin Stotz, Carina Matussek, Fabian Blessing und Jan Klein durften zurecht auf die Vizemeisterschaft in 9.15,60 Minuten stolz sein – immerhin ließen sie so große Klubs wie den Dresdner SC und den SC Herne deutlich hinter sich.