Swim-Tower bringt neuen Trainingsimpuls für Gmünder Schwimm-Nachwuchs - Dank einer Spende der Gruppe Gmünder Profisportler

Trainer Björn Koch hat die Leistungsgruppe 1 des Gmünder Schwimmvereins an den Beckenrand der 25-Meter-Bahn im Hallenbad bestellt. Die jungen Schwimmtalente schauen ebenso gespannt wie die SVG-Vorstandsriege mit Roland Wendel, Sylvia Abele, Bernd Schabel und Steffen Kientz auf das neuartige Trainingsgerät „Swim-Tower“, das da aufgestellt wurde.  Lenny Kientz, aktuell schnellster SVG-Freistilsprinter, bekommt um die Hüfte einen Gürtel mit einem Seil dran geschnallt. Das ist am anderen Ende über ein Zugsystem mit einem Gewicht, einem mit Wasser gefülltem Eimer, verbunden. Dann krault Lenny los und spürt sehr schnell immer stärker werdenden Widerstand beim Armzug und Beinschlag. „Das geht ganz schön in die Knochen“, erklärt Brustschwimmer-Ass Leo Fingerle, der schon einige Swim-Tower-Einheiten hinter sich hat, und der sich sicher ist: „Diese neue Trainingseinheit bringt was und macht auch riesigen Spaß“. Nacheinander testen auch Elias Timo Scherer, Johannes Lillich, Emil Lieby, Lotta Rösch, Lea Elisa Geiger und Isabella Höchsmann das Gerät.

Björn Koch setzt darauf, mit dem Widerstands-Trainingsgerät Kraft, Ausdauer und Schwimmtechnik seiner Schützlinge zu steigern: „Es eignet sich hervorragend für das leistungsorientierte Training, um Sprinter zu beschleunigen und die Zugkraft von Schwimmern zu verbessern“.

Die Hauptanwendungsgebiete des Swim-Towers: 
- Krafttraining im Wasser: Der Schwimmer zieht ein über ein Seilzugsystem einen mit Wasser gefüllte Eimer hoch, was zu einer hohen Widerstandsentwicklung führt.
 - Technikoptimierung: Durch den wachsenden Widerstand wird der Schwimmer gezwungen, seine Technik, insbesondere Zugkraft, Armzugfrequenz und Wasserlage, unter hoher Belastung zu perfektionieren.

„Wir wollen mit dem Swim-Tower die Schwimmeffizienz steigern“, sagt Björn Koch. Bei Sprintern erhofft sich der Trainer mehr explosive Kraft beim Beinschlag und bei Delfinkicks und bei Mittel-/Langstreckenschwimmern mehr Ausdauer. 

Den Swim-Tower konnte sich der Schwimmverein Gmünd dank einer Spende der Aktion „Sportler helfen Sportlern“ leisten. Diese wurde von Profi-Fußballtrainer Alexander Zorniger initiiert und von einer Gruppe bekannter Gmünder Sportgrößen unterstützt. Ziel ist die finanzielle Unterstützung Gmünder Sportvereine, insbesondere deren Jugendarbeit. Auch in diesem Jahr haben Alexander Zorniger, Andreas Hofmann, Carina Vogt, Dominik Kaiser, Kai Häfner, Simon Tischer, Max Häfner und Beniamino Molinari wieder 10.000 Euro dem Stadtverband Sport und dem Schul- und Sportamt zur Verteilung an die Gmünder Sportvereine gespendet. „Wir vom Schwimmverein Gmünd sind sehr dankbar für diese Unterstützung“, sagt SVG-Vorsitzender Roland Wendel, „und hoffen, mit dem Swim-Tower das Leistungsniveau unserer jungen Talente zu verbessern“.