News 2019

Württembergische Jahrgangsmeisterschaften Heidenheim - 26 Titel und sieben Berlin-Tickets

Die württembergischen Jahrgangsmeisterschaften am vergangenen Wochenende auf der 50-Meter-Bahn des Hellenstein-Bades „aquarena“ in Heidenheim waren nach der langen Corona-Pause für alle Schwimmvereine des Landes eine echte Standortbestimmung. Mit 26 ersten, neun zweiten und drei dritten Plätzen, einem Vereinsrekord, sieben Altersklassenrekorden und 76 persönliche Bestzeiten bei den 113 Starts der 15 Mädels und zehn Jungs sieht der neue Trainer Björn Koch den Schwimmverein Gmünd „auf einem guten Weg“. Er und die Trainer/innen Jule Abele, Hanna Schweitzer, Lena Talgner und Markus Schramm waren mit den Leistungen ihrer Schützlinge „grundsätzlich zufrieden“. Doch Koch lässt sich von der Titelflut nicht blenden: „Wir müssen verstärkt unsere Nachwuchsarbeit fördern und mit einbeziehen“.

 

In Heidenheim ging es nicht nur um Titel und Medaillen, sondern die Qualifikation für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vom 26. bis 30. Oktober in Berlin stand im Fokus. Nur die Top 20 der aktuellen Bestenliste des Deutschen Schwimmverbandes sind coronabedingt startberechtigt. Wie erwartet lösten die Zwillingsschwestern Marie und Paula Fuchs, Marit Bommers, Ida Schneider und Kathrin Stotz die Tickets für Berlin problemlos. Erfreulicherweise dürfen aber in Berlin auch Heike Stotz und beinahe schon sensationell Jan Klein (und das gleich dreimal über 100 m Rücken, 100 m und 200 m Freistil) an den Wettkämpfen teilnehmen. Vielleicht ist auch Lenny Kientz in Berlin dabei; das hängt noch von den gemeldeten Topplatzierungen ab. Über „äußerst positive Überraschungen“ freute sich das SVG-Trainerteam über den Nachwuchsbereich: Michelle Mikulic, Mia Marie Grahn, Emily Lieby und Timo Elias Scherer holten sich in Heidenheim Medaillen.

 

Mit fünf Goldmedaillen bei fünf Starts über 50 m Freistil, 50m, 100 m und 200 m Rücken sowie 100 m Schmetterling, vier persönlichen Bestzeiten, drei neuen Altersklassenrekorden (50 m Rücken in 31,34 Sekunden, 100 m Rücken in 1:06,51 Min. und 200 m Rücken in 2:22,27 Min.) war Paula Fuchs (Jahrgang 2005) diesmal die erfolgreichste Gmünder Wettkämpferin. Allerdings nur knapp vor Marit Boomers (2008), die ebenfalls fünfmal mit Gold dekoriert wurde und dabei dreimal ihren Hausrekord verbesserte. Sie stellte über 100 m Schmetterling mit 1.08,47 Min. einen neuen Altersklassenrekord auf und gewann zudem die 50 m Schmetterling in 31,54 Sekunden, die 200 m Schmetterling in 2.35,63 Min., die 100 m Freistil in 1.03,82 Min. und die 200 m Freistil in 2.18,47 Min. Topathletin Marie Fuchs (2005) schaffte bei sechs Starts vier Titelgewinne, drei neue persönliche Bestzeiten, darunter einen neuen Vereinsrekord über 50 m Schmetterling in 28,06 Sekunden und drei neue Vereinsaltersklassenrekorde über 50 m Brust (34,35 Sekunden ), 100m Brust (1:13,69 Min.) und 50 m Schmetterling. Sie siegte über 100 m und 200 m Brust; 100 m Freistil und 50 m Schmetterling; über 50 m Brust und 200m Lagen schlug sie als Zweite an.

 

Dreimal ganz oben auf dem Siegerpodest stand der 16-jährige Jan Klein, der bei allen seinen vier Starts seine persönliche Bestzeiten steigern konnte – über 100 m Rücken auf 1.03,52 Min., 100 m Freistil auf sehr gute 54,28 Sekunden und über 200 m Freistil auf 1.58,94 Min. Zur Einordnung: Im Jahre 1964 schwamm der Darmstädter Joachim Klein mit dieser Zeit Weltrekord. Über 400 m Freistil wurde Klein in 4.25,72 Min. Zweiter.

 

Zwei Schwimmerinnen wurde Doppelmeisterinnen. Ida Schneider (Jahrgang 2005) verbesserte dreimal ihre Bestzeit, gewann die 200 m Schmetterling in 2.26,33 Min. und die 200 m Freistil in 2.12,03 Min. Zweite wurde sie über 100 m Schmetterling und Freistil, Bronze sicherte sie sich über 50 m Schmetterling. Hanna Fuchs (2002) war über 50 m Brust in 34,34 Sekunden und 200 m Brust in 2.53,64 Min. nicht zu schlagen.

 

Zwei Gmünder Mädels und drei Jungs feierten je einen Titelgewinn. Yannik Kohleisen (2003) war über 200 m Rücken in 2.15, 51 Min. nicht zu schlagen. Über 50 m Schmetterling reichte es ihm in 26,88 Sekunden zu Silber, die 100 m Rücken beendete er als Dritter und die 100 m Schmetterling als Vierter. Flora Talgner (2003) erschwamm sich einen kompletten Medaillensatz: Gold über 400 m Freistil in 4.50,8 Min., Silber über 200 m Freistil in 2.17,62 Min. und Bronze über 50 m und 100 m Freistil in 28,62 Sekunden und 1.03,65 Min. Heike Stotz (2007) setzte sich über 100 m Brust in 1.19,63 Min. an die Spitze, über 200 m Lagen (2.33,85 Min.) und über 400 m Lagen (5.30,30 Min. in der offenen Wertung) wurde sie Dritte. Felix Strampfer (2008) überzeugte mit drei neuen Bestleistungen bei fünf Starts. Er gewann die 50 m Freistil in 28,67 Sekunden und sicherte sich über 50 m Brust in 36,82 Sekunden und 200 m Brust in 2.59,73 Min. dritte Ränge. Johannes Beyer (2005) präsentierte sich mit fünf Bestzeiten in allen seinen Rennen in Topform. Er erkämpfte sich die Goldmedaille über 100 m Schmetterling in 1.04,69 Minuten und Bronze über 200 m Freistil in 2.06,99 Min. Über 50 m und 100 m Freistil verfehlte er das Podest als Vierter denkbar knapp.

 

Kathrin Stotz (2005) freute sich über zwei neue Bestleistungen, zwei Silbermedaillen über 200 m Brust in 2.50,62 Min. und über 200 m Freistil in 2.13,46 Minuten, einen dritten Rang über 100 m Brust und Rang vier über 200 m Lagen. Zweimal Bronze über 50 m Rücken in 42,26 Sekunden und über 100 m Freistil in 1.21,85 Min. sicherte sich Michelle Mikulic (2011), die auch über 50 m und 200 m Freistil sowie über 100 m Rücken neue Bestzeiten aufstellte und unter den Top fünf anschlug. Die gleichaltrige Mia Marie Grahn verbesserte ihre Bestzeiten über 50 m Brust und 100 m Brust, bei denen sie in 1.46,12 Min als Dritte den Sprung aufs Podest schaffte. Dies gelang auch Timo Elias Scherer (2010) über 400 m Freistil in 5.56,50 Min., zu dem wurde er über 100 m und 200 m Freistil Vierter. Dreimal neue Bestzeit schwamm Emil Lieby (2010), mit 1.41,63 Min. gab es für ihm über 100 m Brust in 1.41,63 Min. die Bronzemedaille. Auch Max Maier stand über 50 m Brust als Dritter in 34,08 Sekunden auf dem Podest.

 

Keine Medaillen, aber mit deutlichen Steigerungen bewiesen ihr Talent in Heidenheim Noemi Riedel (2011) mit fünf Bestzeiten und einem vierten Platz über 50 m Rücken und fünften Rängen über 50 und 100 m Freistil, Alicia Ott (2009) mit drei Bestzeiten und Platz 6 über 50 m Brust, Mila Funk (2006) mit einer Bestzeit und Platz 5 über 100 m und 200 m Freistil, Luka Grommisch (2008) mit fünf Bestzeiten und zwei fünften Rängen über 50 m und 100 m Brust, sowie Dominik Abele und Noah Jaumann (beide 2007) mit je drei Bestzeiten. 

 


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