Marie und Paula Fuchs in Top-Form beim Olympiaqualifikationswettkampf in Heidelberg

Am Osterwochenende starteten die Schwimmer des Deutschen Schwimmverbandes in die Olympiaqualifikationswettkämpfe. Bis zum 18. April können die Normzeiten für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio erfüllt werden. Im Bundesleistungszentrum Heidelberg kämpften Aktive des Olympiakaders, des Perspektivkaders sowie aus dem Nachwuchskader NK 1 und 2 in verschiedenen Lagen um die begehrten Tickets für die vom 23.07. bis 08.08. stattfindenden Weltspiele der Athleten.

 

Pandemiebedingt wurde keine Öffentlichkeit zugelassen, auch die Teilnehmer und Betreuer mussten sich in Heidelberg an strenge Regeln des aktuell gültigen Hygienekonzeptes halten. Alle Aktiven mussten sich an beiden Tagen Schnelltests vor Einlass zur Schwimmhalle unterziehen, die erfreulicherweise alle negativ waren.

 

Vom Schwimmverein Gmünd wurden die Zwillingsschwestern Marie und Paula Fuchs aufgrund ihrer Kaderzugehörigkeit für diesen hochkarätigen und interessanten Wettkampf eingeladen. Wobei es bei den Beiden weder um Olympia noch um die Teilnahme an den Europameisterschaften ging, vielmehr durch gute Leistungen auf sich aufmerksam zu machen, ihren Kaderstatus zu bestätigen und sich in der DSV – Bestenliste weiter nach vorne zu schwimmen.

 

Die gute Stimmung in der Halle, hervorgerufen durch das Erzielen der Deutschen Rekorde von Fabian Schwingenschlögl über 100 m Brust und David Thomasberger über 200 m Schmetterling, beflügelte Marie und Paula Fuchs zu enormen, nicht zu erwarteten Leistungssteigerungen.

 

„Ich bin begeistert von den Zeiten die Marie und Paula in Heidelberg geschwommen sind“ so Trainer Peter Stich voll des Lobes über die beiden 15-jährigen Schwimmerinnen, die sich gegenüber den vor zwei Wochen beim Schwaben-Cup in Stuttgart geschwommenen sehr guten  neuen Bestzeiten nochmals enorm verbessern konnten.  

 

Marie Fuchs, in Stutgart über 100 m Freistil zum erstenmal unter der „Minutengrenze“, verbesserte sich in Heidelberg gleich doppelt. Im Vorlauf erzielte sie 0:59,75 Min. um im Endlauf nach 0:59,38 Min. ins Ziel zu kommen. Über 200 m Lagen, das einzige Rennen in dem sie auf den Endlauf verzichtete, verbesserte sie sich um knapp eine Sekunde auf 2:24,90 Min. Auch in ihrem dritten Rennen, den 200 m Brust konnte sich Marie von 2:41,92 auf 2:40,19 Min. verbessern, die zweitschnellste je von einer Gmünderin geschwommenen Zeit auf dieser Distanz. Ganz besonders gefreut hat sich SVG-Co-Trainerin und Mutter der beiden Schwimmerinnen, Dany Fuchs über die Leistung von Marie über 50 m Freistil. Im Vorlauf konnte sie in 0:27,03 Min. die Aalenerin Caronlin Morassi (0:27,17 Min.) knapp besiegen. Im Endlauf entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen den Beiden, den schlussendlich die finalerfahrenere Aalenerin  in 0:26,87 Min. gegenüber der um 5 Jahre jüngeren Marie, die mit 0:26,94 Min. erneut Bestzeit schwamm, gewinnen konnte.

 

In guter Form präsentierte sich  auch  Paula Fuchs in Heidelberg. In allen ihren drei Rennen konnte sie  ihre erst 2 Wochen alte Bestzeiten erneut unterbieten.  Obwohl sie bei ihrem ersten Start über 200 m Rücken noch nicht das gewünschte „Wassergefühl“ hatte, verbesserte sie ihren Hausrekord von 2:27,11 Min. auf 2:26,08 Min. Bei ihrem zweiten Start, den 100 m Rücken lief es dann schon besser, in dem sie sich von um eine halbe Sekunde auf 1:07,40 Min. steigern konnte. Ganz besonders freuten sich ihre Trainer über ihre Leistung über 100 m Schmetterling. Im Vorlauf blieb sie in 1:05,47 Min. fast eine Sekunde unter ihrer bisherigen Bestzeit von 1:06,41 Min., um im Endlauf noch „ein Schippe drauf zu legen“ und nach 1:05,30 Min. als Schnellste ihres Jahrgangs 2005 anzuschlagen.

 


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