Württembergischen Jugendmannschaftsmeisterschaften - Gmünder A-Jugend-Mädchen mit neuen Rekorden zum Titelgewinn - Paula Fuchs, Marie Fuchs, Ida Schneider und Kathrin Stotz stellten zwei neue württembergische Rekorde bei den Aktiven auf

Beim Finale der württembergischen Jugendmannschaftsmeisterschaften am vergangenen Sonntag im Gmünder Hallenbad gewann das A-Jugend-Team des gastgebenden Schwimmvereins Gmünd in der Besetzung Paula Fuchs, Marie Fuchs, Ida Schneider und Kathrin Stotz nicht nur haushoch den Meistertitel, sondern stellte über 4 x 100 Meter Freistil und über 4 x 100 Meter Schmetterling zudem noch zwei neue württembergische Rekorde auf. „Mit ihrer Gesamtzeit von 22.00,36 haben sich die vier Mädels höchstwahrscheinlich für das Finale des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) qualifiziert“, freuten sich SVG-Coach Björn Koch und Co-Trainerin Daniela Fuchs. Wann und wo das DSV-Finale stattfindet, ist bei der derzeitigen Pandemielage noch offen. Die qualifizierten Teams stehen erst nach dem 19. Dezember fest, wenn die Mannschaftsmeisterschaften in allen Landesverbänden abgeschlossen und ausgewertet sind.

 

Auch die Wettkämpfe im Hallenbad an der Goethestraße standen im Zeichen strengster Coronaregeln. So waren keine Zuschauer zugelassen, die Zahl der Trainer und Betreuer war eng begrenzt, jede Mannschaft durfte sich nur in einem zugeteilten Raum aufhalten und musste sich mit Essen und Trinken selbst versorgen.

 

„Alle Mannschaften hielten sich diszipliniert an den Vorgaben“, stellte SVG-Vorsitzender Roland Wendel zufrieden fest, „wir hoffen jetzt alle, dass Corona das Schwimmtraining nun nicht wieder zum Erliegen bringt“. Für fast alle Schwimmerinnen und Schwimmer, sofern sie nicht dem Landeskader des Württembergischen Schwimmverbandes angehören, waren die Mannschaftsmeisterschaften die ersten großen Wettkämpfe in diesem Jahr. „Für uns hat diese Leistungsbestimmung gezeigt, dass wir uns auf einem guten Weg befinden“, bilanzierte Björn Koch, „aber wir müssen verstärkt die Nachwuchsarbeit im Blick behalten und insbesondere die Jungs mehr fördern und stärker miteinbeziehen“. Der hauptamtliche Trainer des SVG baut darauf auf die intensive Unterstützung seines Übungsleiterteams mit Daniela Fuchs, Hannah Hägele, Lena Talgner, Bernd Schabel, Marcus Schramm und Thilo Frank.

 

Bei den Württembergischen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften bestritten die Vereine jeweils Staffeln über 4 x 100 Meter in den Disziplinen Rücken, Brust, Schmetterling, Freistil und Lagen. Die fünf Staffelzeiten wurden dann zu einer Gesamtzeit addiert. Erfolgreichster Verein war der Schwimmverein Cannstatt mit vier Titeln, je zweimal standen die Teams des VfL Sindelfingen und der Neckarsulmer Sportunion ganz oben auf dem Siegerpodest.

 

Der Schwimmverein Gmünd gewann bei der weiblichen A-Jugend mit einer beeindrucken Dominanz. Marie Fuchs, Paula Fuchs, Ida Schneider und Kathrin Stotz schlugen bei allen fünf Staffeln mit weitem Vorsprung als Erste an und distanzierten mit einer Gesamtzeit von 22.00,36 Minuten den SSV Ulm (23.32,60 Minuten) und die SSG Reutlingen/Tübingen (24.53,90 Minuten) deutlich auf die Plätze 2 und 3. Besonders über 4 x 100 Meter Freistil und über 4 x 100 Meter Schmetterling trumpfte das SVG-Quartett mit zwei neuen württembergischen Rekorden auf. In der Freistilstaffel blieben alle vier Mädels unter der ominösen 60-Sekunden-Schallgrenze – Marie Fuchs mit 56,22 Sekunden, Paula Fuchs mit 57,75 Sekunden, Ida Schneider als Startschwimmerin mit 58,38 Sekunden und Kathrin Stotz erstmals mit 58,99 Sekunden. Mit der neuen württembergischen Rekordmarke von 3.51,34 Minuten unterboten sie gleichzeitig den alten SVG-Vereinsrekord um 6,26 Sekunden. Mit ihren 4.17,18 Minuten über 4 x 100 Meter Schmetterling pulverisierten Paula Fuchs (1.02,78), Ida Schneider (1.04,68), Kathrin Stotz (1.07,97) und Marie Fuchs (1.01,75) den alten WSV-Rekord aus dem Jahr 1988 und den SVG-Vereinsrekord um 14 Sekunden. Über 4 x 100 Meter Lagen verfehlten die Gmünder Topschwimmerinnen den WSV-Rekord nur um 0,04 Sekunden, den SVG-Vereinsrekord drückten sie aber von 4.30,00 auf 4.19,74 Minuten. Fast wie selbstverständlich waren die Gmünder A-Jugend-Mädchen auch über 4 x 100 Meter Brust (5.01,81) und 4 x 100 Meter Rücken (4.30,29) nicht zu schlagen.

 

Für die weiteren Gmünder Jugendmannschaften war schon die Qualifikation für das WSV-Finale ein Erfolg. Die B-Jugend-Mädchen Lisa Döring, Mila Funk, Heike Stotz und Leonie Riedel kamen in 27.10,23 Minuten auf Rang fünf, der VfL Sindelfingen lag mit 23.22.08 Minuten klar in Front. Die C-Jugendlichen Stella Cazzulo, Lea Elisa Geiger, Isabella Höchsmann, Alica Müller, Mia Straub und Alicia Ott erreichten in 29,02,31 Minuten den siebten Platz, Sieger wurde hier der SV Cannstatt (23.11,37). Bei der weiblichen D-Jugend gab es für den SVG wiederum einen fünften Rang. Mia Grahn, Michelle Mikulic, Raffaela Mikulic, Noemi Riedel und Lotta Rösch benötigten für ihr Programm 28.59,86 Minuten; unangefochten Erster wurde die Neckarsulmer Sportunion (25.19,68).

 

Zweimal auf Platz fünf landeten auch die Gmünder Jungen-Teams. Die männliche A-Jugendlichen Felix Hägele, Jan Klein (mit sehr guten 52,94 Sec. über 100 m Freistil)

 

 Tim Klaus, Lukas König, Simon König und Nils Schulte kamen auf eine Gesamtzeit von 22.47,58 Minuten; der SV Cannstatt wurde mit 20.20,97 Minuten Meister. Auch bei der B-Jugend war der SV Cannstatt mit 20.53,35 Minuten nicht zu schlagen. Die Gmünder Dominik Abele, Noah Jaumann, Lenny Kientz und Max Maier wurden mit 24.00,07 Minuten gestoppt.

 


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